ComCom: "Der Glasfaserausbau tritt in eine entscheidende Phase"
Fünf städtische Elektrizitätswerke testen eine gemeinsame Betriebsplattform für den Glasfaserausbau.
An ihrem siebten Runden Tisch haben die Marktakteure über die Fortschritte bei der Einführung von Glasfasernetzen in der Schweiz diskutiert. Die vor zwei Jahren gestartete Zusammenarbeit trete nun in eine entscheidende Phase - so zum Beispiel mit dem Test einer gemeinsamen Betriebsplattform, um Bestellungen zwischen Dienst- und Netzanbietern abzuwickeln, so die Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom in einer Medienmitteilung.
Fünf städtische Elektrizitätswerke haben eine gemeinsame Plattform zur Abwicklung von Bestellungen und Kundenumschaltungen bei Glasfasernetzen entwickelt; diese stehe nun für einen Betriebsversuch bereit und werde die Zusammenarbeit zwischen Dienst- und Netzanbietern ermöglichen.
Weiter sei die Notwendigkeit des Breitbandausbaus auch in Gebieten mit geringerer Bevölkerungsdichte voll anerkannt worden. Dies soll mittels verschiedener Technologien geschehen, wie am vorgestellten Beispiel des Glasfaserprojektes im Kanton Obwalden, das eine flächendeckende Versorgung vorsieht. Auch die Rolle der Kabelnetzbetreiber beim Bau von Anschlussnetzen der nächsten Generation sei eingehend zur Sprache gekommen.
Weitere Diskussionspunkte betrafen die Kooperation unter Netzbetreibern und kommerzielle Möglichkeiten für Telekommunikationsfirmen ohne eigenes Netz. Der nächste Runde Tisch findet im September 2011 statt.
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