Dells frei(willig)er Fall
Massive Investitionen und eine Kostenexplosion im Verwaltungs- und Vertriebsbereich haben Dells Gewinn im ersten Quartal 2014 trotz des stabilen Umsatzes verpulvert.
Der umkämpfte amerikanische PC-Hersteller Dell hat im ersten Quartal 2014 seinen Umsatz entgegen dem Markttrend fast auf Vorjahresniveau halten können. Gemäss Geschäftsbericht nahm Dells Umsatz um 2 Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar ab.
Dells Geschäft mit Firmenkunden blühte und konnte die Einbussen im Consumergeschäft fast ausgleichen. So ging der Umsatz mit professionellen Workstations und Thin-Clients um lediglich zwei Prozent zurück, während der Bereich Rechenzentrums-Systeme um zehn Prozent zulegen konnte. Im Consumer-PC-Bereich ging der Umsatz jedoch um zehn Prozent zurück.
Trotz dem stabilen Umsatzniveau stürzte Dells Gewinn schier ins Bodenlose. Von April bis Mai verdiente Dell noch 130 Millionen, ein Gewinneinbruch um 79 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Grund für den massiv tieferen Gewinn seien kräftig gestiegene Ausgaben für Verwaltung und Vertrieb. Zudem habe der Konzern hohe Investitionen in Neuentwicklungen getätigt. Aufgrund dieser (freiwilligen) Investitionen dürfte Dell aber für die Zukunft gewappnet sein.
Update: Bundesrat will Gerichtsurteil zur Kabelaufklärung rasch umsetzen
Cyberkriminelle nutzen kritische Ivanti-Lücke aus
ETH-Forscher durchleuchtet WM-Gegner der Schweizer Nati
Wie KI-Chatbots zu besseren Lern-Coaches werden
Exclusive Networks lanciert IT-Sicherheits-Angebot mit Netskope
Abraxas besetzt Leitung für Softwareentwicklung und KI neu
Eine virtuelle Reise zum galaktischen Nachbarn
Logitech präsentiert seine erste faltbare Maus