Foxconn-Tochter erzielt Rekordverlust
Foxconn International Holdings erzielt mit einem Minus von 226 Millionen US-Dollar den höchsten Halbjahresverlust seit dem Börsengang im Jahr 2005.
Foxconn International Holdings hat das erste Halbjahr erneut mit einem Verlust abgeschlossen. Lag dieser vor einem Jahr aber noch bei 17,65 Millionen Dollar, so stiegen die Roten Zahlen im ersten Halbjahr 2012 auf 226,1 Millionen US-Dollar. Das ist der höchste Verlust seit dem Börsengang des Unternehmens im Jahr 2005.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, leidet der Auftragsfertiger unter dem schlechten Geschäftsgang von Anbietern wie Nokia und Motorola Mobility. Die Hersteller würden weniger Aufträge vergeben und wegen des Preisdrucks auch weniger dafür zahlen.
Gesunder Mutterkonzern
Ein Sprecher von Foxconn erklärte, das Unternehmen wolle sich nun auf eine Kostensenkung konzentrieren, indem beispielsweise die Produktion stärker automatisiert werde.
Der Kurs der Aktie des Unternehmens fiel heute Dienstag um 3,5 Prozent. Der Mutterkonzern Foxconn Technologies, der im Gegensatz zu Foxconn International Holdings für Apple produziert, darf sich aber weiterhin über volle Auftragsbücher freuen, schliesslich steht das neuste iPhone kurz vor Verkaufsstart.
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