Freie Fahrt für Panasonic
Das Geschäft mit Unterhaltungselektronik ist schwieriger geworden. Japans CE-Produzenten suchen deshalb nach neuen Umsatzmöglichkeiten. Panasonic etwa setzt auf die Autobranche.
Panasonic sucht sein Glück zunehmend in der Automobilindustrie: Japans zweitgrösster TV-Hersteller will sein Angebot an Zubehör für Autobauer erweitern, wie Bloomberg berichtet.
Der Elektronikkonzern ist kein Unbekannter im Autombilgeschäft. Kunden wie Toyota oder der Spezialist für Elektroautos Tesla bestellen ihre Batterien bei Panasonic. Während der nächsten drei Jahre will der Hersteller über 1,1 Milliarden US-Dollar investieren.
Doch das ist Panasonic nicht genug. Der Hersteller will seinen Umsatz aus dem Automobilgeschäft bis 2019 auf 19 Milliarden Dollar verdoppeln. Die Erlöse sollen etwa aus der Produktion und dem Verkauf von Komponenten für Antriebssysteme kommen.
Panasonic hofft, sich dadurch weniger auf seine Consumer-Electronics-Sparte verlassen zu müssen. Der Hersteller hat gemäss Bloomberg dieses Jahr bereits sechs Investitionen in Firmen im Wert von fast einer halben Milliarde Dollar angekündigt. Welche Firmen dies seien, wollte Panasonics Yoshihiko Yamada, Leiter der Geschäftssparte Automotive und Industrie-Systeme, gegenüber der Nachrichtenagentur nicht sagen.
Die Partnerschaften oder Übernahmen seien wichtig, da Panasonic in manchen Bereichen die Kompetenzen fehlen, wie Yamada einräumte. So biete Panasonic Sensoren und Kameras für automatische Parksysteme an. Diese werden in die Stossstangen von Autos verbaut. Doch Panasonic baue keine Stossstangen, fasste Yamada die Lage zusammen.
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