Nationalrat will Limite für Roaming-Gebühren
Der Nationalrat hat einer Motion zu verbindlichen Roaming-Höchsttarifen zugestimmt. Der Bundesrat erachtet hingegen Preisobergrenzen als nicht sachgerecht.
Der Nationalrat hat einer Motion seines früheren Mitrates Thomas Fuchs zugestimmt, wonach verbindliche Höchsttarife für ein- und abgehende Anrufe und SMS im Ausland festzulegen seien, berichtet "20 Minuten". Für die Motion spricht gemäss Befürworter der Umstand, dass auch die EU solche Höchsttarife kennt.
Anders sieht es das Stöckli: Die Ständeratskommission hat die Motion gemäss "20 Minuten" vor wenigen Wochen zur Ablehnung empfohlen. Die Kommission habe argumentiert, dass den raschen Entwicklungen von neuen Technologien und Preismodellen mit Höchsttarifen nicht gebührend Rechnung getragen werde.
Der Bundesrat seinerseits soll zwar die Ansicht teilen, dass das Roaming für Schweizer Kunden nach wie vor relativ teuer sei. Er erachte aber einseitig festgelegte Preisobergrenzen als nicht sachgerecht, da die Telkos die ausländischen Netzbetreiber für die Netznutzung bezahlen müssten.
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