Schweizer Gaming-Markt blieb 2010 unter den Erwartungen
Im vergangenen Jahr sank der Verkauf von Videospielen um 7,3 Prozent. Grund ist gemäss dem Branchenverband SIEA der Ummsatzrückgang bei den Handheld-Konsolen.
2010 sank der Absatz von Videospiel-Hardware und dazugehörigen Games im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent. Der Grossteil des Rückgangs gründet auf dem massiven Verkaufseinbruch bei den portablen Konsolen und Spielen für dieses Segment, wie die Swiss Interactive Entertainment Association heute mitteilt. Die Markteinschätzungen für das laufende Jahr fallen hingegen positiv aus.
Konsolen
Über das gesamte Jahr 2010 erwirtschaftete der Schweizer Gamermarkt ein Minus in Höhe von 16,1 Prozent beim Absatz und 18,4 Prozent beim Umsatz. Die Verluste stammen vor allem aus dem Segment der Handheld-Konsolen, die über 30 Prozent an Umsatz und Absatz verloren haben sollen. Grund dafür soll die Verschiebung zu mobilen Apps und Online-Games sein. Diese werden nicht in den SIEA-Marktzahlen erfasst.
Über den Vorjahreswerten lagen gemäss den Daten einzig die Umsätze bei den Home-Konsolen PS3 und die Xbox 360. Die SIEA führt das auf die im zweiten Halbjahr 2010 eingeführten bewegungsempfindlichen Controller Playstation Move und Microsoft Kinect zurück.
Games
Bei den Spielen fiel der Verkaufsrückgang mit minus 6,3 Prozent beim Absatz und minus 5,8 Prozent beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahr weniger stark aus als bei der Hardware. Der Rückgang kommt auch bei den Spielen vom Segment der Handhelds. Hier schrumpfte der Markt im Gesamtjahr um rund einen Drittel. Die Verkaufszahlen der Spiele für Home-Konsolen lagen über das ganze Jahr betrachtet im Plus. Der Markt für PC-Spiele entwickelte sich einigermassen konstant.
Peter Züger, Präsident der SIEA, zeigt sich zuversichtlich, dass die Branche im laufenden Jahr ein positives Wachstum verzeichnen wird. "Vor allem die innovativen Bewegungssteuerungen dürften weiterhin für frischen Wind im Markt sorgen. Auch der Ende März 2011 in den Verkauf gelangende neue 3DS von Nintendo hat das Potenzial, das Handheld-Segment wiederzubeleben."
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