Seppmail und Post bieten E-Mail-Verschlüsselung
Seppmail und die Post wollen die Übertragung verschlüsselter E-Mails einfacher machen. Aus der Kooperation ist der Seppmail-Gateway "Incamail Edition" hervorgegangen. E-Mails werden damit über die Cloud der Post verschlüsselt und verschickt.
Gemeinsam mit der Schweizerischen Post hat der Anbieter für E-Mail-Verschlüsselung Seppmail einen neuen Standard der sicheren und datenschutzkonformen E-Mail-Kommunikation vorgestellt.
Verschlüsselung ohne eigene Infrastruktur
Mit dem Gateway "Incamail Edition" bietet Seppmail nach eigenen Angaben eine infrastrukturunabhängige Verschlüsselungslösung für Anbieter von E-Gov-Dienstleistungen, Institutionen im Gesundheits- und Finanzwesen sowie sicherheitsbedachte Unternehmen. Verschlüsselte und digital signierte E-Mails sollen einfach und schnell an alle erdenklichen Empfänger versandt werden können.
Empfänger eingegangener Secure-E-Mails sollen ihrerseits in der Lage sein, verschlüsselt zu antworten, ohne spezielle Vorkehrungen treffen zu müssen. Unterstützt werden die Standards S/MIME, TLS und Open PGP. Damit soll eine einfache Verschlüsselung mit allen relevanten Kommunikationsnetzwerken der Schweiz gegeben sein.
Versand über die Cloud der Post
Die durch den S/MIME-Standard ermöglichte digitale Signatur ausgehender E-Mails dient der Bestätigung des Absenders und der Nachrichtenintegrität. Um den sicheren E-Mail-Versand an Kunden ohne eigene Verschlüsselungsinfrastruktur zu ermöglichen setzt Seppmail in der Version "Incamail Edition" auf die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post.
Der Gateway übermittelt die zu verschickende Nachricht an den "Incamail Cloud-Service" der Post. Dieser übernimmt dann die Verschlüsselung und den Versand an den Empfänger, wie das Unternehmen mitteilt.
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