Gefälschtes Hornbach-Angebot

Klimaanlagen-Betrug sorgt für heisse Luft

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von Dylan Windhaber und jor

Der Hitzesommer 2026 spielt Cyberkriminellen in die Karten. In einer E-Mail im vermeintlichen Namen von Hornbach versprechen sie 70 Prozent Rabatt auf eine Klimaanlage. Wer in der Hitze des Gefechts auf den Deal eingeht, riskiert unberechtigte Kreditkartenzahlungen und weitere Betrugsversuche.

(Source: Mohamed_hassan / pixabay.com)
(Source: Mohamed_hassan / pixabay.com)

Für eine Klimaanlage wären in diesem Hitzesommer wohl einige durchs Feuer gegangen. Vielerorts waren die Geräte jedoch schnell ausverkauft und man musste sich anderweitig abkühlen. Die grosse Nachfrage stieg offenbar auch Cyberkriminellen zu Kopf: So werben Betrüger im angeblichen Namen des Baumarkts Hornbach mit einem vermeintlich exklusiven Angebot für eine "Breezi Pro"-Klimaanlage, wie die Kantonspolizei Zürich auf ihrem Portal cybercrimepolice.ch warnt. 

Im Rahmen der Betrugsmasche würden die Übeltäter per E-Mail 70 Prozent Rabatt auf das Gerät versprechen. Und angeblich stünden lediglich 500 Rabattcodes zur Verfügung. Wer somit in der Hitze des Gefechts auf den Button "Jetzt einlösen" klickt, landet laut der Kapo auf einer gefälschten Website im Design von Hornbach. Dort sollen die potenziellen Opfer zunächst an einer angeblichen Kundenumfrage teilnehmen. 

Anschliessend führe ein weiterer Link zu einem gefälschten Onlineshop, der die Klimaanlage zum vermeintlichen Schnäppchenpreis anbiete. Im Bestellvorgang verlangen die Kriminellen dann sowohl persönliche Angaben als auch Kreditkartendaten, wie es weiter heisst. Wer diese preisgebe, übermittle sie direkt an die Betreiber der gefälschten Website. Einmal in der Hand der Cyberkriminellen, könnten die Daten für unberechtigte Zahlungen oder weitere Betrugsversuche missbraucht werden. 

Dabei setzen die Betrüger ihre potenziellen Opfer gezielt unter Zeitdruck, wie die Kapo schreibt. Auf der nachgeahmten Hornbach-Website werde nämlich suggeriert, dass nur noch wenige Rabattcodes verfügbar seien und das Angebot bald ende. 

So schützt man sich vor der Betrugsmasche

Die Kantonspolizei rät, verdächtige E-Mails an "feedback@cybercrimepolice.ch" weiterzuleiten, zu ignorieren und zu löschen sowie keine darin enthaltenen Links zu öffnen. Zudem sei dazu angehalten, nie sensible Daten ohne vorgängige Abklärung preiszugeben.

Wer trotzdem bereits Zahlungsdaten angegeben habe, sollte umgehend das entsprechende Finanzinstitut informieren, die betroffene Karte sperren lassen und bei der örtlichen Polizeistelle Anzeige erstatten. 

 

Auch die SBB wird derzeit als Phishing-Köder missbraucht. Dazu haben Cyberkriminelle den Ticketshop des Bahnkonzerns nachgebaut. Lesen Sie hier mehr zu dieser Kampagne. 

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