Test: Asus Maximus IV Extreme-Z
Im heutigen Test stellt das Mainboard Maximus IV Extreme-Z seine Overclocking-Fähigkeiten eindrücklich unter Beweis.
Das Maximus IV Extreme-Z stellt ASUS' neues Flaggschiff dar - wenn man nach Sockel 1155 Mainboards Ausschau hält. Dabei zielt der taiwanische Mainboard-Riese mit dem ROG-Brand gleichermassen auf Gamer wie auch Overclocker.
Eindrücklich ist beispielsweise die Zahl der via Backpanel zugänglichen USB-3.0-Anschlüsse. Gleich acht wurden dem Extreme-Z spendiert. Das Maximus IV Extreme-Z stellt auch das neue High-End-Board aus dem Hause Asus betreffend des Z68 Chipsatzes von Intel dar.
Eye-Catcher
Der Eindruck, den das Maximus IV Extreme-Z von ASUS hinterlässt, ist sehr gut. Einmal mehr konnte das ROG-Design überzeugen, das immer wieder ein Eye-Catcher ist. Auch die Ausstattung des im Extended-ATX-Formfaktor vorliegenden Board ist nicht zu verachten.
Das Board kommt in Übergrösse daher, diese ist bei der Anzahl Bauteile, die sich darauf befinden auch notwendig. Denn auf einer ATX wäre die Ausstattung kaum zu realisieren gewesen.
Dafür sind die Kühlelemente kompakter ausgefallen als bei den Desktop-Pendants. Einmal mehr praktisch sind die gewinkelten SATA-Anschlüsse. Eine Debug-Anzeige befindet sich auf der beigelegten Diagnostik-Steckkarte. Anhand der insgesamt vier PCI-Express-x16-Slots kann ein Quad-Crossfire-Setup realisiert werden, welches ordentlich Leistung für einen Rendering-PC bereitstellt. Bei diesen fällt die Grafiklast hauptsächlich über OpenGL an.
Mühe mit USB-Tastaturen
Schade nur dass keine SLI-Setups möglich sind. Angenehm ist, dass die DIMM-Slots nicht zu nahe an der CPU platziert wurden und auch die kompakt ausgefallenen Kühlblöcke ausreichend Platz um den CPU-Sockel lassen. So kann Letztere schnell und einfach verbaut werden.
Nicht gefallen hat uns, dass dieses Board teilweise Mühe hat USB Tastaturen problemlos zu erkennen. Dies ist ein Punkt, dem sich Asus dringendst annehmen sollte.
Overclocking - Ein Heimspiel
Im Allgemeinen schneidet das ASUS Maximus IV Extreme-Z in Bereich Performance überdurchschnittlich ab: Sprich es bewegt sich betreffend der gemittelten Performance im vorderen Viertel unseres Testfeldes. Stärken zeigt es bei Super Pi sowie generell in den Sisoft Sandra Benchmarks. Ebenfalls vermochte die Performance in 3DMark Vantage zu überzeugen. WPrime sowie der CPU Test in 3DMark 11 stellen die Schwächen dieses Mainboards dar.
Overclocking ist für das Maximus IV Extreme-Z ein Heimspiel. So war es uns schnell und einfach möglich die Taktlimite unserer CPU zu erreichen, die in diesem Falle 5'200 Megahertz beträgt. Das EFI-BIOS, welches ASUS diesem Board spendiert hat, ist übersichtlich und generell gut gelungen.
Die Struktur ist einfach verständlich und man findet schnell die Einstellungen nach denen man sucht. Hinzu kommt, dass die EFI-BIOS von ASUS genauso wie das Layout optisch ansprechend aussehen.
Vier von fünf Sternen
Sollte man mit dem Gedanken spielen einen High-End-Rechner zusammen stellen zu wollen oder ist man auf der Suche nach einem sehr guten Overclocking-Mainboard, dann ist das Maximus IV Extreme-Z von ASUS mit Sicherheit eine gute Wahl.
Dem ASUS Maximus IV Extreme-Z verleihen wir vier von fünf möglichen Sternen. Als störend empfanden wir, dass USB-Tastaturen teilweise gar nicht erkannt werden.
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