Bangen um Risikokapital
Entwicklung kostet Geld, Chipherstellung auch schnell mal sehr viel. Da sich die Investments für Kapitalgeber immer weniger auszahlen, bangt die US-Tech-Szene um neue Gelder.
Wer im US-IT-Markt voran kommen möchte, setzt auf die Investition eines Risikokapital-Gebers. Ein Schritt, den auch schon Google oder Facebook gingen, um auf den Gipfel der Techwelt zu gelangen. Insbesondere im Silicon Valley hat sich ein Ökosystem herausgebildet, indem sich gute Ideen und Risiko-Kapital gegenseitig befruchten.
Auch Chiphersteller profitierten davon. Doch dieses System scheint in Gefahr zu geraten, wie Pressetext berichtet. Denn Risiko-Kapital-Firmen investierten immer weniger in Chip-Technik. Sogar so wenig, dass die jährliche Höhe der Investments seit 2011 nicht mehr statistisch erfasst werde, zitiert Pressetext Andy Rappaport von August Capital, der auf der Konferenz sprach. Der Grund ist einfach: Es sei inzwischen unrentabel in Chip-Start-ups zu investieren. Seit rund drei Jahren seien eingesetzte Investments nicht mehr zu 100 Prozent erwirtschaftet worden.
Die Chiphersteller suchen ihr Glück deshalb zunehmend im Ausland. So investierten inzwischen verstärkt Geldgeber aus Ländern wie Israel, Indien und China in US-Chipbauer.
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