ABB schliesst zwei Produktionsstätten für Mühlenantriebe
ABB will auf das schwache Minengeschäft mit Schliessungen an Schweizer Standorten reagieren. 50 Mitarbeiter sind davon betroffen.
Der Industriekonzern ABB stellt die Produktion von getriebelosen Mühlenantrieben in der Schweiz ein. Von der Schliessung sind insgesamt 50 Mitarbeitende an den Standorten Birsfelden BL, Kleindöttingen AG und Baden betroffen. Für die Mitarbeitenden besteht ein Sozialplan.
Das Werk in Birsfelden wird per Ende Oktober geschlossen. Am Standort Kleindöttingen wird die Produktion von getriebelosen Mühlenantrieben Ende Januar 2015 eingestellt. Die beiden anderen Gechäftsbereiche an diesem Standort bleiben, wie ABB am Mittwoch mitteilte. Das Engineering wurde von Baden-Dättwil AG aus getätigt.
Der Konzern begründet den Schritt mit dem Rückgang der Aufträge im globalen Minengeschäft. Dieses befinde sich in einer anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Situation. Man sehe sich gezwungen, die Kapazitäten und Strukturen anzupassen.
ABB liefert für grosse Industrieanlagen wie Minen die elektrische Ausrüstung und Prozesskontrollsysteme, Motoren, Generatoren sowie die Instrumentation und Analysesysteme.
Für die Mitarbeitenden an den Standorten Birsfelden, Kleindöttingen und Baden-Dättwil besteht ein Sozialplan. Ein innerbetriebliches Arbeitsmarktzentrum sowie externe Partner unterstützten die Betroffenen bei ihrer Neuorientierung, hält der Konzern fest.
ABB arbeite eng mit der Arbeitnehmervertretung zusammen und sei zuversichtlich, für möglichst alle Betroffenen eine interne oder externe Lösung zu finden, heisst es weiter.
Der Industriekonzern hatte im Mai die Schliessung der beiden Produktionsstätten angekündigt und ein Konsultationsverfahren mit der betrieblichen Arbeitnehmervertretung eingeleitet.
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