Inficon behauptet sich in schwierigem Marktumfeld
Inficon hat durchwachsene Quartals- und Habjahreszahlen vorgelegt. Das Unternehmen hält dennoch die Prognose für das Gesamtjahr aufrecht.
Die in Bad Ragaz ansässige Inficon Holding hat sich in einem schwierigen Marktumfeld behaupten können. Die heute veröffentlichten Quartals- und Halbjahreszahlen zeigen aber ein durchwachsenes Bild.
Der Nettoumsatz des Unternehmens stieg im zweiten Quartal um 5,4 Prozent auf 74,8 Millionen US-Dollar. Bereinigt von Währungsschwankungen und Aquisationen ergibt sich daraus ein organisches Wachstum von 2,9 Prozent. Das erste Halbjahr als Ganzes verlief hingegen schwach. Zwar gab es ein Plus von zwei Prozent, bereinigt stagnierte der Umsatz jedoch.
Der Betriebsgewinn lag bei 11,3 Millionen Dollar und stieg nur marginal um 0,1 Prozent an. Trotz eines schwierigen Marktumfelds hält das Unternehmen die Erwartungen für das Gesamtjahr aufrecht. Inficon rechnet weiter mit einem Umsatz von 290 bis 320 Millionen Dollar und einem Gewinn von 44 bis 56 Millionen Dollar.
Grosse Unterschiede in den Geschäftsfeldern
Der Bereich "Spezifische Vakuumindustrien" blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Das Geschäft mit "Allgemeinen Vakuumanwendungen" verlief jedoch nur schleppend und war leicht defizitär.
Obwohl die Nachfrage im Halbleitergeschäft anzog, wurden die Werte vom Vorjahr nicht mehr erreicht. Ebenso stagnierte das Geschäft mit Photovoltaik auf einem tiefen Niveau. Der Beschichtungsmarkt zeigte hingegen positive Signale.
Am stärksten legte Inficon im Bereich "Kälte- und Klimatechnik" zu. Hier verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von annähernd 11 Prozent. Getrieben wurde dieses durch eine starke Nachfrage in Asien und Europa, besonders aus der Automobilindustrie.
Schweizer Firmen forcieren KI-Projekte trotz Sicherheitsrisiken
31 neue KI-PCs, 1 physische Schutzlösung und 2 quantensichere Drucker-Serien
Studerus listet Wildix
Sieber & Partners erweitert Verwaltungsrat und KI-Angebot
ICT-Berufsbildung Schweiz erhält neue Co-Vizepräsidentin
FHNW eröffnet neues Security Lab
US-Gericht verurteilt Google und Meta wegen Förderung von Social-Media-Sucht
Was in einem E-Paper-Display steckt und wie es funktioniert
Experts Inside Schweiz macht COO zum CEO