Konica Minolta richtet IT-Geschäft neu aus
Konica Minolta hat sein IT-Portfolio neu ausgerichtet. Das Unternehmen überträgt sein IT-Infrastrukturgeschäft an die neu gegründete Komi Group und konzentriert sich künftig auf Lösungen in den Bereichen ERP, Prozessdigitalisierung und Enterprise Content Management.
Konica Minolta gibt die Neuaufstellung seines IT-Geschäfts bekannt. Wie das Unternehmen mitteilt, überträgt es Teile seines IT-Portfolios an die neu gegründete Komi Group. Die Verträge zur Übergabe seien bereits im Februar 2025 unterzeichnet und der Betriebsübergang Ende Juli vollzogen worden, heisst es weiter.
Die Komi Group tritt als eigenständiger IT-Dienstleister mit Schwerpunkt auf mittelständische Unternehmen an, begleitet durch die Münchner Beteiligungsgesellschaft Liberta Partners. Konica Minolta werde sich fortan neben Professional Printing auch auf die Digitalisierung dokumentenintensiver Geschäftsprozesse, Enterprise Content Management sowie Business-Software fokussieren – darunter Enterprise Resource Planning, Business Controlling Services, Personalmanagement-Software sowie Digitalisierung mit Microsoft Power Platform Services.
Werner Theißen, Geschäftsführer von Konica Minolta für Deutschland und Österreich, sieht in der Ausgliederung einen Schritt zur Stärkung des Unternehmens: "Unseren Kunden stehen künftig zwei fokussierte Partner mit klarem Auftrag und voller Kompetenz zur Seite. Wer in dynamischen Märkten bestehen will, muss den Mut zur Spezialisierung haben. Genau das tun wir", sagt er in der Mitteilung.

Werner Theißen, Geschäftsführer von Konica Minolta für Deutschland und Österreich. (Source: konicaminolta.de)
Konica Minolta und die neu formierte Komi Group wollen auch in Zukunft partnerschaftlich zusammenarbeiten. Die neue Struktur ziele dabei bewusst darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit im mittelständischen IT-Geschäft zu stärken.
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