Videokonferenz-Markt verzeichnet Wachstum trotz Unsicherheiten
Der weltweite Markt für Videokonferenzen wächst trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten. Bis 2029 rechnen Analysten von Omdia mit einem jährlichen Wachstum von 5 Prozent und der steigenden Relevanz neuer Technologien.
Der internationale Markt für Videokonferenzen hat laut dem Market Landscape Report des Marktforschungsunternehmens Omdia im Jahr 2024 einen Umsatz von 18 Milliarden US-Dollar erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von rund 5 Prozent, wie "Invidis" berichtet. Das Marktvolumen könnte zudem bis 2029 um weitere 5 Prozent auf 21 Milliarden US-Dollar steigen, und dies trotz schwieriger geopolitischer Bedingungen, anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten und Aufrufen seitens grosser Unternehmen zur Rückkehr ins Büro. Collaborative Meeting Services würden dabei den grössten Anteil stellen, gefolgt von Videokonferenz- und Peripheriegeräten.

Prognostiziertes Wachstum des Videokonferenzmarktes bis 2029. (Source: Omdia)
Der Bericht betone zudem, dass Asien und Ozeanien weiterhin Wachstum verzeichnen werden. Dies reflektiert laut Bericht den Trend zur Einführung von KI- und Collaboration-Tools, um die Produktivität von Mitarbeitenden in hybriden Arbeitsumgebungen zu steigern. In Nordamerika hingegen erscheine der Markt gesättigt, während in der EMEA-Region Anzeichen einer Stagnation zu erkennen seien.
Der Bericht hebt zudem hervor, dass sich der Markt für Videokonferenzen zunehmend zu einer Commodity entwickelt, wie "Invidis" weiter schreibt. Die Produktdifferenzierung nehme dadurch ab. Um dem Preiskampf zu entgehen, müssten Anbieter daher in Innovationen wie KI für automatisierte Zusammenfassungen und Übersetzungen investieren. Dies muss laut Bericht sowohl auf Hardware- als auch auf der Softwareseite geschehen.
Auch der weltweite Tablet- und Chromebook-Markt verzeichnet Wachstum. Im zweiten Quartal 2025 ist vor allem die EMEA-Region und China Haupttreiber dieser Entwicklung. Mehr dazu lesen Sie hier.
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