Chip-Markt bei Automobilen im Umbruch
Laut Analysten wird der Markt für Hauptprozessoren in Autos in den nächsten Jahren stark wachsen. Produzenten von CE-Computerchips drängen verstärkt in dieses Segment. Intel, Qualcomm, Broadcom und Nvidia sollen am stärksten profitieren.
Der Umsatz mit Hauptprozessoren in Autos könnte sich bis 2020 mehr als verdreifachen. 2013 erwirtschaftete die Branche in diesem Segment einen Umsatz von 680 Millionen US-Dollar. Dieser Wert soll bis zum Ende der Dekade auf knapp zwei Milliarden Dollar ansteigen, erwarten die Analysten von ABI-Research.
Mit Intel, Qualcomm, Broadcom und Nvidia drängen dabei zunehmend Produzenten von CE-Chips auf den Automobilmarkt. Sie graben den etablierten Herstellern wie Freescale, Renesas, Texas Instruments und ST Microelectronics Marktanteile ab. Laut ABI werden sie sich zu wichtigen Firmen im Automobilmarkt entwickeln. Dabei können die CE-Firmen mit ihrer Mehrkern-CPU-Architektur und den Grafikchips punkten, indem sie die gestiegene Nachfrage nach Echtzeit-Computeranwendungen und fortgeschrittenem Multimediaeinsatz befriedigen.
Dominique Bonte, VP und Practice Director von ABI, prognostiziert Open-Source-Lösungen die grösste Zukunft. Beispielhaft hierfür nennt er die GENIVI-Allianz, in der viele führende Autohersteller und Zulieferer vereint sind.
Durch offene Systeme könnten Autofertiger die Soft- und Middleware verstärkt wiederverwenden. Dies ermöglicht gleichzeitig eine Kostenreduktion und einen schnelleren Markteintritt. Ebenso bleibt den Autofertigern dadurch ein offenes Ökosystem von Zulieferern erhalten.
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