Versuchte Bitcoin-Marktmanipulation
Eine Verkaufsorder auf der slowenischen Bitcoin-Börse soll den Kursverlauf ins Schwanken gebracht und eine panische Flucht der Investoren verursacht haben.
Eine einzelne Verkaufsorder soll den Bitcoin-Markt am Wochenende durcheinander gebracht haben. Eine Verkaufsorder von 30'000 Bitcoins auf der slowenischen Bitcoin-Börse Bitstamp habe Kursschwankungen und eine panische Flucht der Investoren verursachte. Der Auftrag wurde später wieder zurückgezogen, tauchte aber immer wieder auf.
Gemäss Matt Odell, dem Gründer von Coinprice, handele es sich hierbei um versuchte Marktmanipulation, heisst es in einem Bericht von Pressetext. "Ein smarter Investor, der sich von seinen Stücken trennen wollte, würde ein OTC-Geschäft (ausserbörslicher Handel) tätigen, sodass seine Aktionen nicht vom Gesamtmarkt beobachtet werden können und sich somit der Preis nicht gegen ihn entwickelt."
Ein Blick auf die Kurstafel zeige die extrem hohe Volatilität von Bitcoin. Von Sonntag auf Montag schwankte der Kurs zwischen 286,56 und 331,45 Dollar. Vergangenes Jahr lag der Kurs um diese Jahreszeit bei 99 Dollar, wie Wall Street Journal berichtet. Bis zum 30. November 2013 stieg der Kurs jedoch noch auf 1165,89 Dollar an. Dies entspricht einem Wertverfall von 75 Prozent zwischen November 2013 und Oktober 2014.
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