Ex Libris im Umbruch
Ex Libris hat erneut weniger Umsatz erzielt und Filialen geschlossen. Auf den Boom im Online-Shop reagiert das Unternehmen mit einem Cross-Channel-Markenkonzept.
Ex Libris hat auch 2014 weniger umgesetzt. Wie die Migros-Tochter mitteilt, fiel ihr Umsatz im Vergleich zum Vorjahr flächenbereinigt um ein halbes Prozent auf 126,2 Millionen Franken. Damit geht der Rückgang seit 2010 weiter.
Nicht flächenbereinigt ging der Umsatz um über 10 Prozent zurück. Denn vergangenes Jahr machte Ex Libris sieben Filialen zu. Mit nun 82 Standorten soll die Bereinigung des Filialnetzes aber vorerst abgeschlossen sein. Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen keine.
Online sieht es mit einem Umsatzplus von 7,2 Prozent gut aus für Ex Libris. Insbesondere die Cross-Channel-Strategie zeige eine positive Wirkung. So stieg die Zahl der Online-Bestellungen, die in der Filiale abgeholt wurden, um 12 Prozent. Einkäufe über mobile Geräte nahmen gar um 60 Prozent zu. Damit wird mittlerweile jeder fünfte Einkauf bei Ex Libris mit einem mobilen Gerät abgewickelt.
Auf diesen Trend reagiert Ex Libris, indem es sein Markenkonzept über alle Verkaufskanäle hinweg einführt. Dabei sollen unter anderem Online-Auftritt, Apps und Filialen visuell harmonisiert, WLAN in allen Filialen angeboten und Kinderabteilungen eingerichtet werden. Zuvor lancierte das Unternehmen im November das neue Markenkonzept in drei Pilotfilialen.
Update: Liechtensteinische Behörden identifizieren Schwachstelle nach Cyberangriff
Wenn das Dark Web einen Kundendienst hätte
SECO startet Umsetzung von Easygov 2.0
Grössere Unternehmen setzen beim Einkauf stärker auf KI
Sanitas holt zwei interne Führungskräfte in die Geschäftsleitung
Achermann erweitert sein ICT-Projektmanagement-Team
Dell ernennt Channel-Chef für Schweiz, Italien und Österreich
Cohaga lanciert KI-Firmenverzeichnis
Die Schweizer ICT-Branche meistert Minigolf und mixt Moscow Mules