Die dritte Dimension hat's in sich
Dem Markt für 3D-Drucker stehen offenbar rosige Zeiten bevor. Bis zum Jahr 2018 soll das Marktvolumen auf über 16 Milliarden US-Dollar steigen. 2013 lag es noch bei 2,5 Milliarden Dollar.
Der Markt für 3D-Druck wird immer wichtiger. So wichtig, dass das Analystenhaus Canalys für die Sparte eigens ein neues Marktforschungsprogramm ins Leben gerufen hat. Der neuste Ausblick der Analysten bescheinigt dem Markt für die nächsten vier Jahre eine jährliche Wachstumsrate von durchschnittlich 45 Prozent.
Lag das Volumen des Marktes für 3D-Drucker, zugehörige Materialien und Services 2013 weltweit noch bei 2,5 Milliarden US-Dollar, soll es dieses Jahr bereits auf 3,8 Milliarden Dollar steigen. Bis 2018 rechnen die Analysten mit einem Marktvolumen von 16,2 Milliarden Dollar.
Kurzfristig rechnet Canalys vor allem damit, dass sogenannte "Printing-to-order-Services", also 3D-Druckdienstleistungen, beträchtliches Wachstum verzeichnen werden. "Die wachsende Nachfrage nach massgeschneiderten Produkten, die durch diese Technologie ermöglicht werden, bietet eine eindeutige Chance für Unternehmen, die 3D-Druckdienstleistungen anbieten wollen", sagt Canalys Research Analyst Joe Kempton.
Markt ist bereit für Wachstum
Drei Hauptfaktoren werden gemäss Kempton dafür sorgen, dass die Nachfrage nach derartigen Dienstleistungen weiter zunehmen wird: das Anpassungspotenzial, die Einfachheit und die Produktionseffizienz. Zudem verspricht der 3D-Druck, weniger Materialabfälle zu produzieren und weniger Energie zu verbrauchen als herkömmliche Produktionsverfahren. "Es gibt keinerlei Zweifel, dass dieser Markt bereit ist für robustes und signifikantes Wachstum", schlussfolgert der Analyst.
Der Markt für 3D-Drucker für sich genommen, wuchs 2013 um 109 Prozent auf ein Volumen von 711 Millionen Dollar. Für dieses Jahr rechnet Canalys mit einem Plus von 79 Prozent auf ein Volumen von 1,3 Milliarden Dollar. Bis 2018 wird es nach Meinung der Analysten auf 5,4 Milliarden Dollar klettern.
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