MWC 2014: Mit CA in die Cloud
CA Technologies hat wenige Monate nach dem Partner-Kongress in Berlin zu den Ankündigungen Produkte geliefert. Zum Mobile World Congress lancierte CA neue Lösungen um Mobile-Applikationen für Unternehmen zu entwickeln, zu testen und sicher zu verwalten.
Nach ersten Ankündigungen an der Partner-Konferenz in Berlin im Hersbt des letzten Jahres, hat CA Technologies nun auf dem Mobile World Congress in Barcelona drei umfangreiche Software-Pakete für die Erstellung und Verwaltung von Cloud-Anwendungen vorgestellt.
Eine Kerntechnik der Produkte ist CAs Smart Containerization-Technik. Im Gegensatz zu anderen gerätebasierten Mobility-Management-Techniken könnten laut CA Unternehmen mit Smart Containerization Sicherheits-, Leistungs-, Compliance- und Supportcharakteristiken von jedem Endgerät, jeder Anwendung oder jedem Inhalt verwalten.
Die drei Software Suites Enterprise Mobility Management (EMM), Mobile Dev Ops und Enterprise Internet of Everything adressieren laut CA in erster Linie Unternehmenskunden. Diese können entweder die kompletten Software-Pakete kaufen oder die Programme einzeln erwerben.
Enterprise Mobility Management
Enterprise Mobility Management (EMM) dient der Verwaltung und Sicherung mobiler Endgeräte, Applikationen und Inhalte. Alle vier Produkte innerhalb der EMM-Suite sind zudem ab sofort verfügbar.
Neues CA Mobile Application Management (CA MAM) soll den Schutz das Management und die Kontrolle mobiler Anwendungen ermöglichen. Dies mit granularen Richtlinien für die Zugriffskontrolle von mobilen Anwendungen. Das neue Mobile Content Management (CA MCM) dient der Dateisynchronisierung, dem Zugriff auf Unternehmensinhalte und der Integration von Cloud-Storage für den Endanwender über richtlinienbasierten mobilen Zugriff.
Das neue Mobile Email Management (CA MEM) soll Anwendern den sicheren Zugriff auf ihre Unternehmens-E-Mails erlauben und gruppen- sowie die richtlinienbasierte Kontrolle zum Schutz von kritischen E-Mail-Inhalten bereitstellen. Die vierte Applikation, Mobile Device Management (CA MDM) bietet Kapazitäten für die Bereitstellung, Sicherung und Verwaltung von mobilen Endgeräten sowie zur Implementierung mobiler Anwendungen bereit, auch über einen unternehmenseigenen Appstore.
Mobile Dev Ops
Mobile Dev Ops soll helfen, die Entwicklung und Implementierung von Anwendungen zu beschleunigen. Zusätzliche Mobile DevOps-Kapazitäten werden in den nächsten Monaten verfügbar sein, darunter APM, Crash and Log Analytics, Analysen zum Anwendererlebnis und Anwendungs-Support über Fernzugriff.
Ebenfalls an der Messe vorgestellt wurde das neue "Layer 7 API Portal", das laut CA die Veröffentlichung von Programmierschnittstellen sowie das Onboarding von Programmierern und die Entwicklung API-basierter Anwendungen vereinfachen soll. Das Layer 7 Mobile Access Gateway bietet Entwicklern den einheitlichen Zugriff über das Internet oder via mobile Endgeräte, authentifiziert Anwender basierend auf Risikolevels und schützt das Rechenzentrum vor fehlerhaften Anwendungen, verspricht der Hersteller.
Mit Lisa Test for Mobile können Entwickler für mobile und web-basierte Umgebungen auf eine Plattform zugreifen, die zahlreiche Anwendertestszenarien bereits mitbringt. Über Lisa Service Virtualization for Mobile können Programmierer neue mobile Anwendungen in einer simulierten Umgebung testen.
Dank Lisa Mobile Cloud können Entwickler und Tester Lisa Test für mobile Applikationen auf Smartphones und Tablets, auf verschiedenen Betriebssystemversionen, auf verschiedenen Carrier-Netzwerken und in unterschiedlichen Standorten implementieren und laufen lassen. Das könnte etwa die Entwicklung von Android-Apps erleichtern. Da die Kundenbasis hier von Version 2.3 bis 4.4.2 reicht.
Enterprise Internet of Things
Enterprise Internet of Things (IoT) fokussiert Lösungen für vernetzte Endgeräte. Über Enterprise IoT könnten Unternehmen mit dem Internet vernetzte Geräte einsetzen und managen sowie Milliarden M2M-Interaktionen schützen.
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