"Es sieht schwierig aus für Sharp"
Sharp ist laut einem Bericht auf Investorensuche gegangen. Der Konzern benötigt offenbar dringend Geld, umgerechnet gut 1,6 Milliarden Schweizer Franken. Analysten sehen aber auch nach einer Finanzspritze wenig Hoffnung für Sharp.
Sharp benötigt offenbar zusätzliche finanzielle Mittel, um sein Restrukturierungs-Programm fortzuführen. Wie die japanische "Nikkei Business Daily" unter Berufung auf eine dem Unternehmen nahestehende Person berichtet, hat Sharp seine zwei grössten Kreditgeber erneut um finanzielle Unterstützung gebeten.
Dies wäre das zweite Rettungspaket in drei Jahren für das existenzbedrohte Unternehmen. Sharp hofft demnach auf 200 Billionen Japanische Yen, umgerechnet gut 1,6 Milliarden Schweizer Franken. Laut dem Bericht ist eine Beteiligung durch Investoren die realistischste Option. Neben den beiden Finanzinstituten Mizuho Bank und Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ könnten Investoren wie etwa Samsung in Frage kommen. Sharp wollte den Bericht nicht bestätigen, erklärte aber in einem Statement, man prüfe verschiedene Optionen, es sei aber noch nichts entschieden.
Mitsushige Akino, Chief Fund Manager bei Ichiyoshi Asset Management, sieht wenig Hoffnung für das Technologieunternehmen. "Es sieht schwierig aus für Sharp, nur mit eigener Kraft überleben zu können", sagt Akino. Selbst nach einem weiteren Rettungspaket bliebe Sharps Lage schwierig. Das Unternehmen habe den Fehler gemacht, auf das Geschäft mit kleinen und mittelgrossen Flachbild-Panels zu bauen. Deren Preise seien pro Jahr um gut 20 bis 30 Prozent gesunken.
Fast 50 Prozent der Schweizer Smartphone-User nutzen ein iPhone
UZH und Algorithmwatch untersuchen, was KI mit der Gesellschaft macht
Staatsarchiv Luzern macht Geschichte digital zugänglich
Der Funk von morgen, die KI-Pläne von heute und der Cyberangriff von gestern
Ransomware-Gruppe nutzt Cisco-Lücke seit Januar aus
Büsi missachtet wiederholt internationales Recht
SOS Software Service listet Nevis
Tech-Konsortium steckt 12,5 Millionen US-Dollar in Open-Source-Sicherheit
Betrüger nehmen Swissquote-Kundschaft ins Visier