Einkaufen auf dem Messenger
Facebook hat seinen Messenger für Third Party Developer geöffnet. Diese können nun zusätzliche Funktionen in die App einbinden. Auch soll etwa per Chat eingekauft werden können.
Mark Zuckerberg hat an der Facebook Entwicklerkonferenz F8 in San Francisco eine neue Strategie vorgestellt, wie das Unternehmen in Zukunft Apps und Services innovativ verbinden will. Wie er in seiner Eröffnungskeynote laut dem Wall Street Journal vor rund 2500 Teilnehmern sagte, sollen in Zukunft statt eines einzelnen Services eine ganze Familie von "Weltklasse-Apps" den Nutzern zur Verfügung stehen. Dazu zählen etwa Dienste zur Informationen, Internet-Telefonie, Chats, Nachrichten, Bankgeschäfte und Online-Handel.
Im Zuge der neuen Strategie soll etwa der Messenger auch für Third-Party-Developer geöffnet werden. 40 App-Entwickler will Facebook bereits für die neue Messenger-Plattform gewonnen haben, die etwa die Gif-App Giphy entwickelten. Für Business on Messenger präsentierte Facebook die Online-Shops Everlane und Zulily als erste Partner. Dieser könnte damit von der reinen Nachrichten-App zum multifunktionalen Kommunikationskanal zwischen Anbietern von Produkten und Kunden avancieren.
An der Entwicklerkonferenz kündigte Facebook zudem eine Erweiterung von facebook.com an. Neu sollen sich Facebook-Videos auch auf anderen Webseiten einbinden lassen.
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