Ausblick bis 2019

Markt für Wearables zieht an

Uhr | Aktualisiert

Das Geschäft mit Wearables nimmt Fahrt auf. In diesem Jahr sollen die Hersteller weltweit knapp 46 Millionen Geräte ausliefern. Bis 2019 soll sich die Zahl verdreifachen.

Eine Kombination aus neuen Herstellern, neuen Geräten und einem grösseren Konsumentenbewusstsein wird dem Markt für Wearables in diesem Jahr kräftig Schub geben, wie die Analysten von IDC in einem aktuellen Marktausblick schreiben.

Demnach werden die Hersteller in diesem Jahr voraussichtlich 45,7 Millionen Geräte ausliefern. Das entspräche einem Zuwachs von 133,4 Prozent im Vergleich zu 2014. In den nächsten vier Jahren wird die Zahl der ausgelieferten Wearables nach Meinung der Analysten jährlich um 45,1 Prozent zulegen. Im Jahr 2019 sollen dann 126,1 Millionen Geräte ausgeliefert werden.

Smartwatches legen über 500 Prozent zu

Sogenannte Smart-Wearables, also Geräte wie Motorolas Moto 360, Samsungs Gear oder die Apple Watch würden in den kommenden Jahren in den Fokus rücken. Für dieses Jahr rechnen die Analysten von IDC mit 25,7 Millionen ausgelieferten Geräten. Im Vergleich zu 2014 entspräche das einem Zuwachs von über 500 Prozent.

Klassische Wearables, die keine Anwendungen von Drittanbietern unterstützen, beispielsweise Fitnesstracker, sollen dieses Jahr 15,4 Prozent zulegen und so auf 20 Millionen Geräte kommen.

Auf den Gesamtmarkt betrachtet werden laut IDC mehr als 80 Prozent der Geräte Wearables für das Handgelenk sein. Die meisten Hersteller hätten sich bisher auf diese Geräte konzentriert. IDC rechnet deshalb damit, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Datenbrillen bleiben Nischenprodukt 

An zweiter Stelle stünden modulare Geräte, die überall am Körper getragen werden könnten. Beispielsweise mit einem Clip oder einem Band. An dritter Stelle käme Kleidung. IDC rechnet damit, dass Hemden, Socken, Hüte oder andere Kleidungsstücke mit eigener Rechenleistung vermehrt auf den Markt kommen werden.

Datenbrillen und smarte Kopfhörer bleiben laut IDC vorerst eine Randerscheinung. Insbesondere die Datenbrillen würden zunächst in vertikalen Märkten von Unternehmen eingesetzt werden. 

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