Mehr Geld für CRM-Systeme
Weltweit sind die Ausgaben für CRM-Produkte im vergangenen Jahr gestiegen. Besonders gefragt sind laut Analysten Cloud-Lösungen. Viele Anwender kommen aus Westeuropa und den USA.
Die Ausgaben für CRM-Software sind im letzten Jahr um 13,3 Prozent gewachsen, wie Gartner mitteilt. Insgesamt betrug der globale Umsatz aller Hersteller gemäss den Marktforschern 23,2 Milliarden US-Dollar. Die grössten 10 Anbieter bedienten rund 60 Prozent des Markts.
Leicht wachsen konnte Marktführer Salesforce. Das Unternehmen steigerte seinen Marktanteil von 16,3 auf 18,4 Prozent. Microsoft konnte seinen Marktanteil von 5,8 auf 6,2 Prozent ausbauen. SAP, Oracle, und IBM büssten hingegen Marktanteile ein, wenn auch nur in geringem Umfang.
Cloud-Produkte gefragt
Ein Grund für die Stärke von Salesforce könnte der Wunsch der Kunden nach Cloud-Lösungen sein. "Die Nachfrage nach SaaS-Produkten hält an", lässt sich Gartner-Analystin Joanne Correia in einer Mitteilung zitieren. Im vergangenen Jahr seien 47 Prozent der Ausgaben für CRM-Systeme für SaaS-Löungen ausgegeben worden.
SaaS-Produkte seien einfacher zu implementieren und schneller refinanziert als Nachfolgeprodukte von Legacy-Systemen. Besonders gefragt waren CRM-Systeme in Nordamerika und Westeuropa. Gemeinsam kamen die beiden Regionen für rund 79 Prozent aller CRM-Ausgaben auf.
Viele Kunden stammten aus den Bereichen Kommunikation, Medien und IT-Services. Diese richteten sich an grosse Kundengruppen, nutzten Callcenter-Techniken und beschäftigten viele Mitarbeiter im Aussendienst.
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