Die Schweiz steht noch am Anfang
Die HWZ hat eine Studie zur digitalen Transformation in der Schweiz herausgebracht. Diese zeigt, dass noch über die Hälfte der eidgenössischen Unternehmen "digitale Dinosaurier" sind. Auch andere Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen.
Ende April hat die Universität St. Gallen den "Digital Transformation Report" vorgestellt. Nun zieht auch die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) mit einer Studie zum Thema nach. Die Studie legte den Schwerpunkt aber etwas anders und führt zu einem etwas besseren Gesamtüberblick zum Stand der digitalen Transformation bei Schweizer Unternehmen. Mit 463 Befragten ist die HWZ-Studie auch umfangreicher als die aus St. Gallen.
Zwei Drittel der Befragten hatten eine Kaderposition inne. Das ernüchternde Fazit der Studie ist, dass Schweizer Firmen grösstenteils noch "digitale Dinosaurier" sind. 56 Prozent der Unternehmen fallen in diese Kategorie. Ein Viertel der Unternehmen sind laut Studie bereits digitale Meister. Die Studie liefert jedoch keine Vergleichsdaten zu anderen Ländern. Den Vergleich erlaubt eine Studie von EMC, welche nahelegt, dass die Schweiz bezüglich digitaler Transformation dem Rest von Europa hinterherhinkt.
Gute 30 Prozent der Befragten schätzten die digitale Transformation als bereits erfolgskritisch für Unternehmen ein. 16 Prozent vermuten, das digital Transformation in den nächsten ein bis zwei Jahren erfolgsentscheidend sein werde. Abgesehen von neun Prozent Enthaltungen gibt sich der Rest zwischen drei und zehn Jahren für den digitalen Wandel Zeit. Zehn Prozent glauben gar, das die digitale Transformation nie erfolgskritisch werden wird. Die wichtigsten Themenfelder in diesem Bereich sind für die Befragten in der Reihenfolge: Digital Security, Mobile und Big Data.
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