Avaloq in der Krise?
Avaloq steckt einem Bericht zufolge in einer Krise. Bei einer dritten Entlassungsrunde sollen erneut rund 30 Mitarbeiter auf die Strasse gestellt worden sein. Beim Fintech-Spezialisten dementiert man und spricht von Aussieben.
Gemäss einem Bericht des Finanzportals Inside Paradeplatz steckt der Fintech-Anbieter Avaloq tiefer in der Patsche, als bisher vermutet. Ende Juni und Ende Juli waren bereits Mitarbeiter entlassen worden. Letzte Woche wurden gemäss dem Finanzportal erneut knapp 30 Personen auf die Strasse gestellt.
Bei Avaloq sprach man gegenüber Inside Paradeplatz nicht von Entlassungen aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Die Entlassungen seien nur vorgenommen worden, weil die Mitarbeiter den Schnitt bei der halbjährlichen Bewertung nicht geschafft hätten.
Zu schnell, zu viel gewollt?
Die Probleme scheinen sich indes auf eine zu ehrgeizige Unternehmensentwicklung zurückführen zu lassen. Es ist die Rede von zu vielen neuen Aufträgen, ohne zu gewährleisten, dass die alten sicher und erfolgreich beendet werden.
Ein Beispiel ist der Kunde Julius Bär. Die Bank kämpft in Deutschland mit der Lösung von Avaloq und schiebt Verluste auf die Avaloq-Software.
Unzufriedene Kunden
Avaloq hätte daher Mühe, seine Kunden zufriedenzustellen. Ausserdem sei die Software von Avaloq nicht mehr die modernste. Mitbewerber könnten inzwischen attraktivere Lösungen anbieten.
Inside Paradeplatz schlussfolgert, dass die Führung bei Avaloq nervös werde und wirft die Frage auf, wie lange sich das Unternehmen noch wird halten können.
Cowboys ersetzen Römer beim Wagenrennen
Sieber & Partners erweitert Verwaltungsrat und KI-Angebot
Studerus listet Wildix
FHNW eröffnet neues Security Lab
ICT-Berufsbildung Schweiz erhält neue Co-Vizepräsidentin
Experts Inside Schweiz macht COO zum CEO
Wie HP mit KI die räumlichen Grenzen sprengen will
US-Gericht verurteilt Google und Meta wegen Förderung von Social-Media-Sucht
31 neue KI-PCs, 1 physische Schutzlösung und 2 quantensichere Drucker-Serien