Südkorea steckt Milliarden in Start-up-Hub
Südkorea will ein Start-up-Hub aufbauen. An zwei Standorten soll die Ansiedlung von Jungunternehmen gefördert werden. Für das Projekt stellt die Regierung einen hohen Milliardenbetrag bereit.
Die südkoreanische Regierung hat ein riesiges Programm zur Start-up-Förderung ins Leben gerufen. Wie ZDnet unter Berufung auf koreanische Regierungsbeschlüsse schreibt, hat das Projekt ein Volumen von 80 Billionen koreanischen Won, umgerechnet etwa 66 Milliarden Franken. Davon sind 8 Billionen Won Direktinvestitionen, 49 Billionen Kredite und 23 Billionen Garantien.
Mit dem Geld soll die Ansiedlungen von Start-ups gefördert werden. Dazu sind die zwei Standorte Pangyo und Seongnam in der Nähe von Seoul vorgesehen. Unterstützt wird das Projekt von der südkoreanischen Regierung und den Technologiegrössen Samsung und LG.
Ausser eigenen lokalen Jungunternehmen sollen die Zentren auch Start-ups aus dem Ausland anziehen. Dazu stelle die Regierung finanzielle und administrative Unterstützung bereit.
Am Standort Pangyo sollen Unternehmen aus den Bereichen IT, Roboter, Biotechnologie, Gesundheit, Smart Cars, Energie und neue Materialien angesielt werden. Sangam konzentriere sich auf Hologramme, Virtual Reality, Computergrafik und 3-D.
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