Swiss Innovation Park eröffnet
Am Montag hat Johann Schneider-Ammann den "Innovationspark Schweiz" eröffnet. Es war ein langer Weg. Zehn Jahre dauerte das Projekt. Ganz ausgestanden ist es noch nicht.
Die Schweiz hat jetzt ihr eigenes Silicon Valley. Das hoffen zumindest die Köpfe hinter dem Projekt "Innovationspark Schweiz". Bundespräsident Johann Schneider-Ammann eröffnete den Park gestern in Bern. 130 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik waren anwesend, wie aus einer Mitteilung zum Anlass hervorgeht.
An fünf Standorten – Park Basel Area, Park Innovaare, Park Zürich, Park Network West EPFL und Park Biel/Bienne – sollen sich Firmen aus dem In- und Ausland ansiedeln. Sie sollen ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilungen in den Innovationspark verlagern.
Nicht alle Standorte bereit
Von der Idee bis zur offiziellen Eröffnung des Innovationsparks dauerte es zehn Jahre, wie Schneider-Ammann laut NZZ am Anlass in Bern sagte. "Viele hielten die Idee für unrealisierbar", zitiert die NZZ den Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser.
Noser gilt als Vater des Projekts. Er präsidiert die nationale Trägerstiftung "Switzerland Innovation".
Trotz der offiziellen Eröffnung sind längst nicht alle fünf Standorte startbereit. In der Region Zürich ist die Diskussion über die Lage noch nicht ausgestanden. Der ehemalige Militärflugplatz in Dübendorf ist im Gespräch. Bisher existiert der Standort nur auf dem Papier. An den anderen Orten gibt es laut NZZ zumindest Pilotprojekte oder provisorische Standorte mit Ausbauplänen.
Der Bund subventioniert den Innovationspark mit einer Bürgschaft bis maximal 350 Millionen Franken. Das soll es der Trägerstiftung ermöglichen, günstige Kredite für die Infrastruktur aufzunehmen. Das Parlament segnete die Bürgschaft 2015 ab. Den Standorten steht es frei, sie zu nutzen. Zürich will verzichten, wie die NZZ unter Berufung auf Carmen Walker Späh schreibt. Walker Späh hat den Vorsitz der Stiftung "Innovationspark Zürich".
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