Die Wi-Fi Alliance will ins Internet der Dinge
Zigbee, Bluetooth Smart, Z-Wave und Co. bekommen Konkurrenz. Die Gruppe hinter dem Wi-Fi-Standard hat eine Alternative angekündigt: Wi-Fi Halow.
Der Wi-Fi-Standard ist inzwischen weit verbreitet, nahezu allgegenwärtig. Smartphones, Smart-TVs, Laptops, Lautsprecher, Lampen, viele Geräte um uns herum sind kompatibel. Doch Wi-Fi hat einen Haken. Die Funktechnologie verbraucht viel Strom.
Der hohe Energieverbrauch ist ein Problem für Geräte, die im Smarthome und Internet der Dinge wochen-, monate- oder sogar jahrelang ohne externe Stromversorgung auskommen sollen. Die Wi-Fi Alliance will das ändern. Im Vorfeld der CES in Las Vegas kündigte die Gruppe gestern einen neuen Standard an: Wi-Fi Halow. Es wird eine Erweiterung zum kommenden Standard 802.11ah sein.
Alternative zu Bluetooth
Die Gruppe will Produkte laut Mitteilung ab 2018 für Halow zertifizieren. Wichtiger ist jedoch, dass Halow eine Antwort auf Bluetooth sein soll. Die Gruppe will, dass Fitnesstracker, Sensoren im Haus, Überwachungskameras und was da sonst noch kommen möge über Halow funken.
Einige Geräte, etwa Kameras, nutzen Wi-Fi bereits. Da dürfte es nicht problematisch sein, auf den neuen Standard umzuschwenken. Bei Wearables und Sensoren wird es vermutlich schwieriger. Um den Platzhirsch Bluetooth vertreiben zu können, muss Halow mehr können als Bluetooth.
Heutige Geräte vermutlich nicht kompatibel
Wenn der Standard hält, was er verspricht, könnte das durchaus klappen, wie The Verge schreibt. Die Allianz versichert, dass Halow alles kann, was Bluetooth auch kann. Mit zwei feinen Unterschieden: Mehr Reichweite, direkte Verbindung zum Router und damit zum Internet.
Ganz einfach wird es wohl trotzdem nicht. Heutige Smartphones und Router bräuchten vermutlich einen neuen Wi-Fi-Chip, um mit den Halow-Produkten kommunizieren zu können.
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