Rechenzentrum Ostschweiz erhält Baubewilligung
Für die Ostschweizer Unternehmen soll in Gais (AR) ein regionales Rechenzentrum entstehen. Den Bau hat das zuständige Amt nun offiziell genehmigt. Es soll eine Alternative zu Rechenzentren in Zürich, Basel oder Bern bieten.
Die St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) haben die Baubewilligung für das "Rechenzentrum Ostschweiz" erhalten. Die Bauarbeiter dürfen jetzt den Rohbau im appenzellischen Gais errichten, wie das Unternehmen mitteilt.
Der Spatenstich für die Erschliessungsarbeiten erfolgte bereits am 17. Oktober des vergangenen Jahres. Zu diesen Arbeiten zählte etwa die Verlegung einer Hochspannungsleitung im Untergrund. Diese verlief quer über das Grundstück. Die Baubewilligung hatten die SAK damals aber nicht. Es war also ein gewisses Risiko vorhanden, wie Andreas Schwizer, Bereichsleiter SAK-Net, auf Anfrage mitteilt. Die Erschliessungsarbeiten seien mittlerweile weit fortgeschritten.
Stromerzeugung mit Sonnenenergie
Gemäss Mitteilung soll der Rohbau des Gebäudes im kommenden Juni fertig sein. Anschliessend können die Arbeiten am Innenleben und an den Fassaden beginnen. Der Strom für das Rechenzentrum wird gemäss Projekt-Website durch Sonnenenergie erzeugt. Die gesamte Fassade soll dafür flächendeckend mit Photovoltaik-Panels verkleidet werden.
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