Siemens schliesst Kauf von Mentor Graphics ab
Der deutsche Elekronikkonzern Siemens hat den US-Softwarehersteller Mentor Graphics gekauft. Die Firma ist auf Automatisierungs-Software und integrierte Schaltkreise spezialisiert. Siemens will damit seine Digital-Factory-Abteilung stärken.
Siemens hat die Übernahme von Mentor Graphics abgeschlossen. Ende 2016 kündigte der deutsche Elektroriese an, den Spezialisten für Automatisierungs-Software und integrierte Schaltkreise kaufen zu wollen. Der Kaufpreis liegt laut einer Mitteilung bei 4,5 Milliarden US-Dollar. Dies ist ein 20-prozentiger Aufschlag auf den letzten Aktienkurs. Siemens bezahlt den Kaufpreis in Bar.
Mentor hat seinen Hauptsitz in Wilsonville im US-Bundesstaat Oregon. Die Firma erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 1,2 Milliarden Dollar. Sie ist in 32 Ländern mit Niederlassungen vertreten, unter anderem auch in Kilchberg im Kanton Zürich. Laut der Mitteilung hat die Firma 14'000 Kunden aus den Bereichen Kommunikation, Computer, Unterhaltungselektronik, Halbleiter, Netzwerke sowie Luft- und Raumfahrt, Multimedia und Transportindustrie.
Siemens integrierte Mentor in seine Division Digital Factory. Damit soll das Geschäft mit Product Lifecycle Management (PLM) Software gestärkt werden, schreibt Siemens weiter.
Zukunftsarena von T-Systems rückt KI und Souveränität in den Fokus
ISE 2027: Pro-AV-Messe erhält zweiten Standort
Freiburger Polizei deckt umfangreichen Onlinebetrug mit gestohlenen Bankdaten auf
Kanton Zürich testet selbstfahrende Autos im ÖV
Winzige OLED-Pixel lassen sich wie Mikrochips herstellen
KI-Agenten greifen Hunderte Onlineshops an und stehlen Kreditkartendaten
Inventx ernennt neuen Leiter Banking
Die Sensefrau und der Enshittificator
Bundesrat erteilt Auftrag für neues Cybersicherheitsgesetz