Red Hat vereinheitlicht KI für die Hybrid-Cloud
Red Hat stellt mit "AI Enterprise" eine neue Plattform vor. Sie soll den Einsatz von künstlicher Intelligenz in hybriden Cloud-Umgebungen vereinheitlichen und professionalisieren. Gleichzeitig erweitert der Softwareanbieter sein KI-Angebot mit der Version 3.3.
Red Hat hat seine neue Plattform Red Hat AI Enterprise vorgestellt. Damit will das Unternehmen eine zentrale Hürde beim Einsatz von künstlicher Intelligenz überwinden: Viele Organisationen stecken laut Red Hat noch in Pilotprojekten fest, weil Werkzeuge und Infrastrukturen fragmentiert sind. Die Plattform soll den gesamten Lebenszyklus von KI-Modellen und Anwendungen bündeln, damit IT-Teams KI wie eine Standardkomponente verwalten können.
Die neue Lösung integriert sich in bestehende Umgebungen, die auf Red Hat Openshift und Red Hat Enterprise Linux basieren. Sie bietet Funktionen für Inferenz, Modell-Anpassung und den Einsatz von KI-Agenten. Ziel sei es, eine konsistente und sichere Basis für KI-Anwendungen im produktiven Betrieb zu schaffen, die betriebliche und regulatorische Anforderungen erfüllt.
Für Infrastrukturen mit Nvidia-GPUs haben die beiden Unternehmen gemeinsam ein spezifisches Angebot entwickelt. Unter dem Namen Red Hat AI Factory with Nvidia bündeln sie ihre jeweiligen Enterprise-Plattformen, um den KI-Einsatz zu skalieren.
Parallel dazu kündigte Red Hat die Version 3.3 seines KI-Portfolios an. Diese erweitert das Angebot an validierten KI-Modellen, darunter Versionen von Mistral Large 3, Nemotron Nano und Apertus 8B Instruct. Zudem wird neue Hardware unterstützt, etwa die Blackwell-Ultra-Architektur von Nvidia und der MI325X-Beschleuniger von AMD. Eine technische Vorschau ermöglicht ausserdem KI-Inferenz auf Intel-CPUs.
Joe Fernandes, zuständig für den KI-Bereich bei Red Hat, ordnet die Strategie ein: "Damit KI einen echten Mehrwert für Unternehmen schafft, muss sie als zentraler Bestandteil der Unternehmenssoftware implementiert werden und nicht als eigenständiges Silo."
Übrigens: Gemäss einer Umfrage von Red Hat generiert aktuell nur ein kleiner Bruchteil der Schweizer Firmen einen Kundennutzen aus KI - mehr dazu lesen Sie hier.
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