Windows 10 im Blick behalten
Microsoft hat eine Blicksteuerung für Windows 10 angekündigt. Personen, die keine Möglichkeit zur Nutzung von Tastatur, Maus oder Touchscreen haben, sollen das Betriebssystem so bedienen können.
2014 veranstaltete Microsoft einen internen Hackathon, bei dem Entwickler neue Methoden zur Bedienung von Windows erproben sollten. Heraus kam eine Blicksteuerung, die der IT-Konzern nun als Beta-Version lanciert. Menschen mit einer Behinderung, etwa der Nervenkrankheit ALS, könnten sich so neue Formen der Bedienung von Computern bieten, wie Microsoft auf seinem Accessibility Blog schreibt.
Die vom Ability Eye Gaze Team entwickelte Lösung habe sich zunächst auf die Steuerung eines Rollstuhls mit Augenbewegungen fokussiert und so den Preis für den besten Microsoft-Hack 2014 gewonnen. Im Anschluss habe das Unternehmen ein Projekt namens Eye Control zur Bedienung seines PC-Betriebssystems gestartet.
Per Eye Control für Windows 10 sollen Mausbewegungen und Tastatureingaben allein mit den Augen kontrollierbar sein. Voraussetzung ist ein Eye Tracker wie der Tobii 4C, der die Augenbewegungen des Nutzers erkennt. Interessenten können die Beta im Rahmen des Windows-Insider-Programms ausprobieren. Später soll das System fester Bestandteil von Windows 10 werden, wie Microsoft-Chef Satya Nadella am diesjährigen Hackathon ankündigte.
Gandalf ist ein haariger Chaosstifter
Microsoft passt Schweizer Preise für M365 an
Luzerner Datenschutz bearbeitet Rekordzahl an Fällen
BMC zeichnet Schweizer Unternehmen aus
DoS-Lücke gefährdet Cisco-Orchestrierungssysteme
Wo laut Samsung Schweiz die Cybergefahren in Pro-AV-Projekten lauern
Darum ist bei E-Mails zu angeblichen Erbschaften Vorsicht geboten
Fauler-Apfel-Effekt – schwierige Mitarbeitende erfolgreich führen
Roche übernimmt PathAI und stärkt KI-gestützte Diagnostik