Ericsson will bis zu 25'000 Stellen streichen
Ericsson hat ein Sparprogramm angekündigt, nachdem das zweite Finanzquartal negativ ausfiel. Rund 25'000 Stellen sollen betroffen sein.
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson hat Sparpläne angekündigt. Das Unternehmen will den Umsatz im operativen Geschäft bis 2018 verdoppeln. Dazu plane Ericsson einen massiven Abbau von rund 25'000 Stellen, wie die Tageszeitung Svenska Dagbladet berichtet. Nach eigenen Angaben beschäftigte das Unternehmen Ende 2016 rund 111'500 Personen.
Ericsson nahm Stellung zu den Spekulationen über einen Stellenabbau auf der eigenen Website. Darin will das Unternehmen noch nicht kommunizieren, welche Länder oder Abteilungen von den Sparmassnahmen betroffen sein könnten. Unklar ist auch, ob Schweizer Mitarbeiter um ihre Jobs bangen müssen. Das weitere Vorgehen sei noch in Planung und werde sich bis Mitte 2018 herauskristallisieren, wie eine Pressesprecherin der Redaktion mitteilte.
Im zweiten Quartal seine Geschäftsjahre schrieb Ericsson einen Verlust von umgerechnet 138 Millionen Franken im operativen Geschäft. Der Umsatz sank um 8 Prozent. Damit verfehlt das Unternehmen die Erwartungen von Analysten. Die Aktien brachen an der Börse um 10 Prozent ein.
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