Dätwyler will Digitalisierung beschleunigen
Im Geschäftsjahr 2017 hat Dätwyler mehr umgesetzt und verdient. Auch das Geschäft mit den Online-Distributoren Distrelec und Reichelt wuchs. Dätwyler will die Digitalisierung weiter vorantreiben.
Dätwyler hat sein Geschäftsjahr 2017 bilanziert. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Konzernumsatz von 1,22 auf 1,29 Milliarden Franken. Dies ist ein Zuwachs von 6,2 Prozent im Jahresvergleich. Im Vorjahr lag das Plus noch bei 4,3 Prozent. Der Nettogewinn verdoppelte sich von 57,6 auf 123,7 Millionen Franken. Im gleichen Zeitraum stieg auch die Zahl der Mitarbeiter um 300 auf 7614.
Geschäftsbereiche entwickeln sich unterschiedlich
Besonders gut lief das Geschäft im Segment Sealing Solutions. Das Umsatzplus lag bereinigt bei 6,2 Prozent. Vor allem die Nachfrage nach Healthcare- und Automobilkomponenten war hoch, und das Nespresso-Geschäft lief gut.
Im Vergleich dazu verbuchte die Geschäftseinheit Technical Components ein leichtes Umsatzminus. Positive Akzente setzte die Online-Distribution der Tochtergesellschaften Distrelec und Reichelt, wie es weiter heisst. Trotz weniger Arbeitstage schloss der Bereich im Plus ab. Beim Grosshändler für CE-Produkte, Nedis, verbuchte Dätwyler hingegen ein deutliches Minus. Erst zum Jahresende verbesserte sich die Geschäftslage.
Digitalisierung stärken
In den vergangenen Jahren hat Dätwyler das Unternehmen umgebaut. Man wolle weiter auf den Ausbau der profitablen Bereiche setzen und die Digitalisierung vorantreiben. Daher will Dätwyler in den nächsten Jahren 50 Millionen Franken in die Effizienz der Geschäftsprozesse investieren und auch die IT-Sicherheit ausbauen.
Für das aktuelle Geschäftsjahr strebt Dätwyler einen Umsatz zwischen 1,35 bis 1,4 Milliarden Franken an. Zudem soll die EBIT-Marge zwischen 12 und 15 Prozent liegen. Im Geschäftsjahr 2017 lag die EBIT-Marge bei 12,6 Prozent.
Adesso ernennt neuen Leiter für Schweizer Microsoft-Geschäft
Swisscom trackt Interaktionen in Shops mit Kameras, Mikros und viel KI
Eset erzielt mehr Umsatz - aber weniger Gewinn
Equinix zeichnet herausragende Partner aus
OpenAI behebt Schwachstellen in Open-Source-Software mithilfe von KI
KI kann IT-Wertschöpfung in die Schweiz zurückbringen
Die neue Printausgabe des "IT-Markt" ist da
Sharp lanciert virtuellen Rundgang durch sein Portfolio
Schweizer IT-Branche gewinnt an Optimismus