Baloise experimentiert mit künstlicher Intelligenz
Baloise will im Rahmen einer Fünfjahres-Strategie seine digitale Transformation vorantreiben. Das Unternehmen ist dafür eine Partnerschaft mit dem ETH-Spin-off Veezoo eingegangen.
Baloise hat in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Start-up Veezoo ein Pilotprojekt gestartet. Das Spin-off der ETH Zürich bietet eine Konversationslösung an, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basiert. Der Versicherungskonzern erhofft sich schnellere und datenbasierte Entscheidungen, bessere Marketingkampagnen, eine effizientere Sales-Organisation, weniger Aufwand bei der Erstellung von Reportings und eine bessere Kundenbetreuung.
Die KI soll "während der nächsten Monate" zum Einsatz kommen, heisst es in einer Mitteilung - zunächst im Marketing und Vertrieb. Das Unternehmen wolle dabei alle vertriebsorientierten Fachbereiche involvieren. Die Software werde Aktivitäten auswerten und die Markt- und Kundenbearbeitung steuern.
"Die Geschwindigkeit der Datenbeschaffung, die Förderung datenbasierter Entscheidungen und die dadurch zu erzielenden Effizienzgewinne haben uns bewogen, eine Kooperation mit diesem vielversprechenden Start-up einzugehen", kommentiert Torsten Warnecke, Projektleiter Marktpositionierung in der Abteilung Marktmanagement. "Durch die Zusammenarbeit mit Veezoo können wir lernen und in zunächst kleinem Rahmen Neues ausprobieren."
"Die Zusammenarbeit mit Veezoo ist sehr gut strukturiert und erfrischend", zitiert Baloise Cyrille Schaffter, seinen Projektleiter im Bereich Vertriebssysteme, in der Mitteilung. "Wir werden durch die neuen Ideen und Technologien herausgefordert und müssen uns stets hinterfragen, wie wir effizienter und letztlich auch kundenfreundlicher werden können."
Sieber & Partners erweitert Verwaltungsrat und KI-Angebot
Experts Inside Schweiz macht COO zum CEO
Cowboys ersetzen Römer beim Wagenrennen
Wie HP mit KI die räumlichen Grenzen sprengen will
US-Gericht verurteilt Google und Meta wegen Förderung von Social-Media-Sucht
31 neue KI-PCs, 1 physische Schutzlösung und 2 quantensichere Drucker-Serien
Schweizer Firmen forcieren KI-Projekte trotz Sicherheitsrisiken
ETH Zürich und EPFL behaupten Spitzenposition in Informatik und KI
FHNW eröffnet neues Security Lab