SPONSORED-BEITRAG "IT-Markt"-Cashman

"Ein ganzheitlicher Ansatz für die digitale Innovation"

Uhr | Aktualisiert

Der "IT-Markt"-Cashman will dem Handel helfen, mit den nötigen Produkt- und Fachkenntnissen besser zu beraten. In diesem Cashman spricht Michael Probst, Lead Business Development Big Data bei SAP Schweiz, über das neuartige Innovationssystem SAP Leonardo.

Michael Probst, Lead Business Development Big Data, SAP Schweiz. (Source: zVg)
Michael Probst, Lead Business Development Big Data, SAP Schweiz. (Source: zVg)

Sie bieten mit SAP Leonardo ein System für digitale Innovationen. Das klingt reichlich abstrakt. Was muss man sich konkret darunter vorstellen?

Michael Probst: Betrachtet man digitale Innovationen als Ganzes, wird schnell klar, dass Themen wie das Internet der Dinge, maschinelles Lernen, Blockchain und Analytik, aber auch künstliche Intelligenz und Big Data oft gemeinsam gedacht werden müssen. So entsteht ein System für digitale Innovation. Ausser den Technologien, Services und Anwendungen stellt SAP auch Methoden wie Design Thinking und Data-Intelligence-Tools bereit. Ziel des neuen ganzheitlichen Ansatzes von SAP Leonardo ist es, Unternehmen in ihrer gesamten digitalen Innovationsstrategie zu unterstützen.

SAP Leonardo soll sich auch für Digitalisierungsprojekte eignen. Können Sie ein konkretes Beispiel nennen?

Hier muss man unterscheiden zwischen fertigen "powered by SAP Leonardo"-Anwendungen einerseits und den dafür notwendigen Microservices und APIs andererseits, die unter anderem auf der SAP Cloud Platform verfügbar sind. So ist beispielsweise der Microservice SAP Streaming Analytics in der Lage, ankommende Datenströme zu analysieren und individuell darauf zu reagieren. Ein anderes Beispiel ist die Anwendung SAP Service Ticketing powered by SAP Leonardo. Sie nutzt Machine-Learning-Fähigkeiten, um den Inhalt von eintreffenden Service-Tickets zu analysieren und automatisch an den richtigen Bearbeiter weiterzuleiten.

Welche Rolle spielt maschinelles Lernen in Ihrem Innovationssystem?

SAP bietet grundsätzlich drei verschiedene Wege zu Machine-Learning-Algorithmen an. Zum einen haben wir eine umfassende Platform-as-a-Service-Lösung, die Entwicklern und Data-Science-Spezialisten komplette Lösungen für maschinelles Lernen zur Verfügung stellt. Zum anderen ist es Teil der Strategie von SAP, Funktionalitäten für Machine Learning direkt in die Kernapplikationen einzubauen. Kunden, die unsere Standardsoftware einsetzen, können so maschinelles Lernen im ERP-Bereich, im Personalwesen oder im Kundenmanagement direkt nutzen. Drittens bietet SAP starke Integrationsszenarien, um Technologien und Entwicklungen von Dritten einzu­binden.

Wo beginnt ein Unternehmen am besten mit einem Innovationsprojekt?

Unternehmen geht es darum, schnell neue datengetriebene Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu etablieren, das Kundenerlebnis zu verbessern oder Geschäftsprozessen effizienter zu machen. Doch ist oft nicht klar, welche Projekte sie konkret angehen wollen. Die Accelerator-Pakete helfen ihnen dabei. Dazu gehören etwa Design-Thinking-Workshops, die nötigen Cloud-Lizenzen für die eingesetzten Anwendungen und Technologien sowie die Entwicklung bis hin zur endgültigen Lösung. Mit derartigen Beschleunigern lassen sich vordefinierte Anwendungsfälle schnell implementieren, zum Beispiel das IoT für den Einzelhandel oder maschinelles Lernen für die Konsumgüterindustrie. Mit diesen Innovationsbeschleunigern zum Festpreis dauert es bis zum Produktivbetrieb höchstens acht Wochen.

Welche Hilfeleistungen bieten Sie dem Channel an?

Im Hinblick auf eine enge Zusammenarbeit mit Partnern entwickelte SAP ein Partnerprogramm für maschinelles Lernen. Das Programm steht allen SAP-Partnern jeder Grösse offen, vom Start-up bis zum strategischen Partner. Natürlich sind wir uns der Komplexität von SAP Leonardo bewusst. Deshalb setzten wir eine ausführliche Webinar-Reihe auf, in der jeder Aspekt vertieft behandelt wird.

Erfahren Sie mehr zu SAP Leonardo:

https://www.sap.com/swiss/products/leonardo.html

Webcode
DPF8_98107

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