Zahlen von GfK Switzerland

Digitalisierung treibt das B2B-Geschäft an

Uhr | Aktualisiert

Die Analysten von GfK Switzerland melden gute Nachrichten für den Schweizer IT-Handel. Insbesondere das B2B-Geschäft zog an - dank einer hohen Nachfrage nach hochpreisigen Produkten.

(Source: Kwangmoozaa / iStock.com)
(Source: Kwangmoozaa / iStock.com)

Die Schweizer Heimelektronik-Märkte haben im ersten Halbjahr 2018 eine positive Entwicklung erlebt. Wie GfK Switzerland mitteilt, stieg der Umsatz mit Multimedia-Hardware im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um 9,1 Prozent. Laut dem Marktforscher investieren Grossfirmen wie auch KMUs vermehrt in digitale Produkte.

Die insgesamt verkaufte Menge stagniert indes. GfK erklärt das fast zweistellige Umsatzwachstum deswegen mit einer besonders hohen Nachfrage nach hochpreisigen Produkten. Als Beispiele nennen die Marktforscher Topgeräte in den Segmenten TV, Computer, Smartphones und Fotokameras. Zudem hätten sich Nischen wie Gaming und der Security-Bereich im Smarthome-Kontext weiterhin gut entwickelt.

Wachstum überall im IT-Office-Markt

Im IT-Office-Panelmarkt verzeichnet GfK ein Umsatzplus von 8,7 Prozent. Besonders gut verlief das B2B-Geschäft mit 26 Prozent mehr Umsatz. GfK erklärt den Anstieg mit der Digitalisierung, im Zuge derer Unternehmen stark in ihre IT investieren würden. Doch auch das Privatkundengeschäft stieg um 6 Prozent. Nach wie vor steigt der Bereich Gaming, im ersten Halbjahr um 24 Prozent. Doch laut GfK legten praktisch alle IT-Office-Warengruppen im Durchschnittspreis und Umsatz deutlich zu. Dazu zählt GfK etwa Desktops, Notebooks und Monitore wie auch Peripheriegeräte wie Multifunktionsdrucker. Noch am Anfang aber mit starkem Wachstumspotenzial sieht GfK den Bereich Smarthome. Ausser der Steuerung von Licht steige die Nachfrage nach vernetzbaren Security-Produkten wie Überwachungskameras, Door-Opener-Sensoren und Alarmsystemen.

Im Telko-Bereich dreht sich alles ums Smartphone, für das Käufer tief ins Portemonnaie greifen. Für rund 20 Prozent der Konsumenten war das neue Smartphone im laufenden Jahr 800 Franken oder mehr Wert. So stieg der Umsatz im B2C-Markt trotz 4 Prozent weniger verkauften Smartphones um 17 Prozent. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei Kopfhörern. Dank hoher Nachfrage nach Bluetooth-Kopfhörern verzeichnet GfK ein Wachstum um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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