Ausgaben steigen stark

Unternehmen geben 2019 fast 1,2 Billionen US-Dollar für Digitalisierung aus

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von Coen Kaat

Bis Ende 2019 werden Unternehmen 1,2 Billionen US-Dollar in die Digitalisierung stecken. Ein grosser Teil der Ausgaben soll in Hardware fliessen. Bis 2022 sollen die Investitionen in die digitale Transformation noch weiter ansteigen.

(Source: Pictures_of_Money / flickr.com)
(Source: Pictures_of_Money / flickr.com)

Wer in den vergangenen 3 Jahren in die Digitalisierung investiert hat, erntet jetzt die ersten Erfolge. Ein schnelleres Umsatzwachstum und ein höherer Reingewinn sind die erfreulichen Folgen, wie Marktforscher IDC in einer Studie zur digitalen Transformation schreibt.

Da erstaunt es also nicht, dass Unternehmen immer mehr für die Digitalisierung ausgeben. Bis Ende des laufenden Jahres sollen die globalen Ausgaben auf fast 1,2 Billionen US-Dollar steigen. Im Vergleich zum Vorjahr seien diese um 17,9 Prozent gestiegen.

Investitionen in Hardware und Services machen laut dem Marktforscher über 3 Viertel der Ausgaben im Jahr 2019 aus. Auf der Hardwareseite fliessen die Gelder in verschiedene Kategorien, darunter Enterprise-Hardware, Personal Devices und IaaS-Infrastruktur.

Im Service-Bereich werden 154 Milliarden Dollar für IT-Services und 102 Milliarden Dollar für Connectivity-Services ausgegeben. Für Software sollen Unternehmen dieses Jahr im Rahmen von Digitalisierungsprojekten rund 253 Milliarden Dollar in die Hand nehmen.

Auch in IT-Outsourcing wird fleissig investiert. Besonders im DACH-Raum, wie der EMEA ISG Index zeigt. Erfahren Sie im Beitrag "Schweiz, Deutschland und Österreich pushen den Sourcing-Mark" mehr darüber.

Autonomic Operations, Roboter und Frachtmanagement

Die Studie zeigt auch, in welche Richtungen die Ausgaben gehen. Die 3 grössten Use Cases sind demnach Autonomic Operations (52 Milliarden Dollar), Roboterfertigungen (45 Milliarden Dollar) und Frachtmanagement (41 Milliarden Dollar).

IDC rechnet damit, dass in den nächsten 4 Jahren insgesamt 6 Billionen Dollar in die digitale Transformation fliessen werden. Insbesondere im Bereich virtualisierter Laboratorien sollen die Ausgaben wachsen: Bis 2022 sollen sie sich mehr als verdoppeln. Auch bei den Use Cases Digital Visualization (53,5 Prozent CAGR) und Augmented Design Management (43,9 Prozent CAGR) erwartet IDC ein starkes Wachstum.

Fast ein Drittel der Ausgaben 2019 kommen aus den USA, wie IDC schreibt. China generiert ein weiteres Fünftel der Investitionen in die Digitalisierung. Westeuropa – hierzu zählt IDC auch die Schweiz – folgt knapp darauf mit 19,9 Prozent.

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