Equinix und GIC bilden Milliarden-Joint-Venture für Google & Co.
Equinix und GIC tun sich zusammen. Die beiden Unternehmen wollen in Europa Rechenzentren für Hyperscaler bauen. Das Joint Venture ist mehr als 1 Milliarde US-Dollar schwer.
Der US-amerikanische Rechenzentrumsbetreiber Equinix und der singapurische Fonds GIC haben ein Joint Venture gegründet. Die beiden Unternehmen wollen unter dem Namen "xScale" Rechenzentren speziell für Hyperscaler in Europa bauen und betreiben, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Projekt sei mehr als 1 Milliarde US-Dollar schwer.
Das Angebot von xScale richte sich an Cloud-Provider wie Alibaba Cloud, Amazon Web Services, Microsoft Azure, Oracle Cloud Infrastructure und Google Cloud, schreibt Equinix weiter. Es biete diesen Firmen ein Paket von Interconnection- und Edge-Diensten. Zudem sei es auf die technischen und betrieblichen Anforderungen der Hyperscaler ausgerichtet. Equinix erhoffe sich vom Joint-Venture, seine Geschäftsbeziehungen mit grossen Cloud-Providern sowie sein Business-Ökosystem auszubauen.
Als erste Standorte der Rechenzentren nennt Equinix London und Paris. Weitere Anlagen sind für Amsterdam und Frankfurt geplant. Zusammen sollen die sechs Rechenzentren eine Leistungsfähigkeit von 155 Megawatt bieten. Auf die Schweizer Standorte von Equinix habe das Joint Venture kurzfristig keine Auswirkungen, sagt das Unternehmen auf Anfrage. Wie es sich mittelfristig auswirke, könne man noch nicht sagen.
Equinix will noch in diesem Jahr 12 neue Rechenzentren eröffnen. Wo sie stehen, erfahren Sie hier.
Basel-Stadt führt digitale Baubewilligung ein
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Warum Zoom-Meetings auch im 24. Jahrhundert noch doof sind
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Sophos peppt sein Partnerportal auf
Die FHNW sagt, wie viel KI die Cyberabwehr braucht
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen