Google kündigt Open-Source-Security-Chip an
Google hat ein Open-Source-Projekt angekündigt, in dem ein offen designter Chip entworfen wird. Er soll als "Root-of-Trust" eingesetzt werden können. Der Chip wird auf Basis von RISC-V aufgebaut.
Google und Partner haben angekündigt, einen komplett offen designten Chip zu kreieren. Das Projekt, das unter dem Namen "Open Titan" läuft, werde sich am Titan-Sicherheitschip für Googles Cloudserver orientieren, wie Golem berichtet. Doch soll er ein offenes Design auf Grundlage der freien Befehlssatzarchitektur RISC-V haben.
Das Ziel sei, mit dem Open-Titan-Chip einen sogenannten "Root-of-Trust" zu erschaffen. Dabei handle es sich um einen vertrauenswürdigen, sicheren Startpunkt, von dem aus verschiedene Sicherheitsmechanismen und Verifikationen aufgebaut werden können. Solche Chips kommen unter anderem bereits in den Chromebooks zum Einsatz, wie Golem schreibt.
Laut Googles Securityblog basiere der Open Titan auf "Open Source Silicon", was mit "Open Source Software" (OSS) zu vergleichen sei. Damit steige die Transparenz und die Innovation soll angeregt werden, um zum Open Source Design beizutragen. Ausserdem sei eine hohe Kompatibilität garantiert.
Ein ETH-Professor hat sich ebenfalls zu Googles neuem Chip geäussert. Klicken Sie hier, um mehr darüber zu erfahren, wie Hacker über die Hardware in den Computer eindringen und welche Rolle Googles Chip in Zukunft dabei spielen könnten.
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