Texas Instruments beendet mässiges Jahr mit wenig Optimismus
Texas Instruments verzeichnet für das Jahr 2019 einen Gewinnrückgang von 10 Prozent auf 5 Milliarden US-Dollar. Auch der Umsatz des Unternehmens ging um 9 Prozent zurück. Der CEO spricht von einem starken Geschäftsmodell, macht aber für die Zukunft wenig Hoffnung.
Das US-amerikanische Tech-Unternehmen Texas Instruments hat Zahlen zu seinem Geschäftsjahr 2019 vorgelegt. Reingewinn und Umsatz des Chip-Herstellers sind im Vergleich mit den Zahlen des Vorjahres zurückgegangen: Der Reingewinn nahm um 10 Prozent ab (von 5,59 auf 5,02 Milliarden US-Dollar), und der Umsatz reduzierte sich um 9 Prozent (von 15,78 auf 14,38 Milliarden Dollar).
Auf den meisten Märkten zeigten sich Anzeichen einer Stabilisierung, begründet Texas-Instruments-CEO Rich Templeton den Rückgang der Einnahmen. In der "Analog"-Sparte verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang um 5 Prozent. Bei der Sparte "Embedded Processing", welche unter anderem die Chip-Produktion umfasst, waren es sogar 17 Prozent weniger.
Weiter hebt Templeton in der Mitteilung den Cashflow seines Unternehmens hervor: Dieser habe im Geschäftsjahr 2019 rund 6,6 Milliarden US-Dollar erreicht und unterstreiche "die Stärke unseres Geschäftsmodells". Für das erste Quartal 2020 seien Einnahmen zwischen 3,12 Milliarden bis 3,38 Milliarden Dollar zu erwarten. Wie "Cash.ch" schreibt, liegen diese Prognosen jeweils nur leicht über den Erwartungen von Analysten.
Rich Templeton ist seit 2004 CEO von Texas Instruments. Im Sommer 2018 hatte er den Posten zunächst abgegeben, übernahm ihn aber wieder nach sechs Wochen, wie Sie hier nachlesen können. Texas Instruments produziert unter anderem Chips für diverse Haushaltsgeräte. Bekannt ist das Unternehmen zudem für seine Taschenrechner, die es seit mehr als 50 Jahren herstellt.
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