Geschäftsjahr 2019

Ericsson ist zurück in der Gewinnzone

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von Coen Kaat

Nach mehreren schwierigen Jahren ist Ericsson 2019 wieder profitabel geworden: Der schwedische Telko-Ausrüster erzielte im vergangen Jahr einen Gewinn von 1,8 Milliarden Kronen. Auch der Umsatz legte zu.

(Source: lucadp / Fotolia.com)
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Der schwedische Telko-Ausrüster Ericsson hat 2019 seinen Umsatz um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Der Umsatz kletterte von 210,8 auf 227,2 Milliarden Kronen – umgerechnet etwa 23 Milliarden Franken. Das währungsbereinigte Umsatzwachstum betrug 4 Prozent.

Nach mehreren schwierigen Jahren kehrte Ericsson 2019 wieder in die Gewinnzone zurück. Im vergangenen Jahr blieben unter dem Strich noch 1,8 Milliarden Kronen – rund 180 Millionen Franken. 2018 hatte Ericsson noch einen Verlust von 6,3 Milliarden und 2017 sogar 32,4 Milliarden Kronen zu beklagen.

Gemäss CEO Börje Ekholm ebne die Leistung des Unternehmens im Jahr 2019 den Weg, die Zielvorgaben für 2020 und 2022 zu erreichen. "Für 2020 erwarten wir leicht höhere Betriebsausgaben", sagt Ekholm. "Diese werden unsere finanziellen Ziele jedoch nicht gefährden."

Im Dezember 2019 hatte Ericsson im Korruptionsverfahren gestanden und einigte sich mit den USA auf eine Milliardenstrafe. Zuvor war der schwedische Konzern im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Grund dafür waren Rückstellungen wegen des Verfahrens, wie sie hier nachlesen können.

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