Quickline verliert Kunden – ausser im Mobilfunk
Quickline bilanziert sein Geschäftsjahr mit stabilen Umsatzzahlen und mehr Mobilfunkkunden. Doch unter dem Strich verliert der Kabelnetzverbund Abonnenten - insbesondere im Internet- und TV-Geschäft.
Der Nidauer Kabelnetzverbund Quickline hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2019 um 0,6 Prozent auf 268 Millionen Franken gesteigert. Vor allem das Mobilfunk-Geschäft zieht an: Die Zahl der Mobilfunkkunden wuchs um 32,4 Prozent auf 55'800 Kunden, wie aus dem Geschäftsabschluss von Quickline hervorgeht.
Insgesamt wuchs die Zahl der Telefoniekunden im Jahresvergleich um 5,5 Prozent auf rund 170'000. Die Anzahl Festnetzkunden schrumpfte derweil um 4 Prozent auf 114'250.
Im TV-Geschäft laufen die Kunden davon
Auch im Geschäft mit TV-Diensten verliert Quickline Kunden. Im Jahresvergleich sind es knapp 3 Prozent respektive 10'000 Kunden weniger. Und die Anzahl Internet-Kunden ging um knapp 1 Prozent auf 179'600 zurück.
Im vergangenen Geschäftsjahr sei ein neuer Partner an Bord gekommen, teilt Quickline mit. Insgesamt kam der Verbund per Ende Jahr auf 24 Partner. Nach dem Jahreswechsel kam mit Glattwerk ein weiterer Regionalpartner hinzu.
Der Kommunikationsnetz-Verband Suissedigital, dem Quickline angehört, verliert ebenfalls Kunden. Und zwar vor allem im TV-Bereich: Innerhalb des vergangenen Jahres hatten 112'000 Kunden ihre Fernsehabonnements bei Suissedigital-Mitgliedern gekündigt.
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