Microsoft macht Jagd auf Google Analytics
Microsoft hat sein Website-Analyse-Tool namens Clarity aus der Betaphase entlassen. Die Lösung bietet Funktionen wie Heatmaps zur Analyse des Nutzerverhaltens, Sitzungsansichten und ein Dashboard mit verschiedenen Kennzahlen.
Microsoft kündigt in einem Blogpost an, dass Clarity nun allgemein verfügbar ist. Clarity ist ein Website-Analyse-Tool, das Microsoft vor zwei Jahren als Beta-Version lancierte. Microsoft tritt damit gegen Google Analytics an.
Das Tool sei intuitiv anwendbar und dementsprechend auf die Bedürfnisse von Entwicklern wie auch von Laien ausgelegt. Clarity solle das Verständnis des Nutzerverhaltens verbessern. Der Dienst ist kostenlos.
Das Tool soll zeigen, inwiefern bestimmte Elemente einer Website Aufmerksamkeit erzeugen. Zudem bietet es Werkzeuge zur Identifizierung von Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten. Die Lösung hat mehrere Funktionen, darunter Heatmaps, Sitzungsansichten und ein Dashboard mit grafischen Darstellungen von bestimmten Kennwerten - beispielsweise die Anzahl Seitenaufrufe und die durchschnittliche Verweildauer der Nutzer.

Das Dashboard zeigt bestimmte Kennwerte einer Website in Form von grafischen Darstellungen an. (Source: Microsoft)
Die Heatmaps-Funktion ermöglicht es, User in einer Heatmap zu visualisieren. Damit wird sichtbar, wohin die Nutzer klicken und wie sie durch die Website navigieren. Es ist auch möglich, Browsing-Sitzungen abzuspielen, um das Benutzerverhalten im Detail zu analysieren. Dadurch wird ersichtlich, wo das Surfen reibungslos funktioniert und wo weniger. Durch eine Filterfunktion werde angezeigt, wo "Rageclicks" oder exzessives Scrollen stattfinden. Laut Microsoft sollen auch Javascript-Fehler angezeigt werden.
Während Microsoft im Web-Analytics-Bereich mit Google konkurrieren will, verhält es sich im Bürosoftware-Bereich genau umgekehrt. Hier hat Google mit Workspace eine Alternative zu Microsoft 365 auf den Markt gebracht. Mehr darüber lesen Sie hier.
KI-Agent von OpenAI hackt australisches Regierungsportal
Betrüger phishen mit vermeintlicher Reisebestätigung
CSEM will Deep-Tech-Start-ups beim Skalieren helfen
So macht man KI-Betrugsanrufe unschädlich
Update: Ständerat stimmt Digitalisierung der Sozialversicherungen zu
Update: Waadtländer Parlament bewilligt Mittel für Epic-Projekt
Wie Genf den Einsatz von KI regeln will
Kanton Zürich rechnet mit deutlichem Produktivitätswachstum durch KI
Cyberkriminelle Erpressen FBI mit angeblich abgegriffenen Daten