Mail- und Kalenderdienst geplant

Zoom will es mit Google und Microsoft Office aufnehmen

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von Yannick Chavanne und Übersetzung: Joël Orizet

Zoom will seine Angebotspalette um ein Mailprogramm, eine Kalenderfunktion und weitere Produktivitätstools ergänzen. Der Videokonferenzdienst will sich wohl mit Microsoft und Google messen.

(Source: Chris Montgomery / Unsplash.com)
(Source: Chris Montgomery / Unsplash.com)

Zoom will sein Angebot ausbauen. Die Videokonferenz-Plattform möchte noch dieses Jahr einen E-Mail-, einen Kalenderdienst und weitere Produktivitätstools einführen, wie das Fachmedium "The Information" berichtet. Auf diese Weise könnte Zoom im Geschäft mit Businessanwendungen mit Google und Microsoft konkurrieren. Die beiden Tech-Giganten bieten ihre eigenen Videokonferenzlösungen als Teil ihrer Softwarepakete Google Workplace (ehemals G Suite) und Office 365 an.

Mit dem Mail- und dem Kalenderdienst will Zoom wohl versuchen, die Nutzer des Videokonferenzdienstes auf der Plattform zu halten – insbesondere im Hinblick auf die Zeit nach der Coronapandemie. Dar Anbieter möchte allerdings nicht einfach nur bestehende Produkte imitieren, sondern einen Mail-Service der "nächsten Generation" entwickeln, wie Personen aus dem Umfeld von Zoom-CEO Eric Yuan gegenüber "The Information" sagten.

Im Oktober lancierte Zoom eine Event-Plattform. Diese soll als eine Art Marktplatz dienen und es Nutzern ermöglichen, Veranstaltungen zu bewerben und damit Geld zu verdienen.

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