Geschäftsjahr 2020

GGA Maur erhöht Umsatz, schreibt aber Verlust

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von René Jaun und ebe

GGA Maur kann dank neu gewonnener Kunden seinen Umsatz steigern. Unter dem Strich bleibt jedoch ein leicht negatives Resultat.

Dank Kundenzuwachs kann GGA Maur seinen Umsatz erhöhen. (Source: Susan Q Yin/Unsplash)
Dank Kundenzuwachs kann GGA Maur seinen Umsatz erhöhen. (Source: Susan Q Yin/Unsplash)

Der Internet- und TV-Anbieter GGA Maur blickt mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Das Jahr habe das genossenschaftlich organisierte Unternehmen operativ und organisatorisch stark gefordert, "mitunter aufgrund der Bedingungen und Regeln, die ab März galten", heisst es in einer Mitteilung. Man habe aber die hohen Erwartungen der Kunden an Leistung und Qualität erfüllen können.

Verglichen mit dem Vorjahr konnte GGA Maur den Umsatz um 1,5 Prozent steigern, heisst es weiter. Er betrage jetzt rund 24 Millionen Franken. Wesentlich dazu beigetragen haben laut Mitteilung eine höhere Kundenanzahl und das neue Produktportfolio. Die Einführung neuer Kombi-Abos im März 2020 sei ein grosser Erfolg gewesen. Seither führe das Unternehmen nur noch ein Internetprodukt, welches immer und überall die bestverfügbare Internetleistung biete. "Wenige Monate nach dem Launch machen bereits fast 8000 Kunden von den neuen Angeboten Gebrauch. Dies entspricht rund 30 Prozent des Kundenstamms – Tendenz steigend", schreibt das Unternehmen. Als weitere Neuigkeit verweist GGA Maur auf das im November aufgefrischte Fernsehangebot.

Gewinn leicht negativ

Ferner habe man mit Uster das Versorgungsgebiet erweitern können. Dieses Jahr sollen Wallisellen und Dübendorf dazu stossen, stellt GGA Maur in Aussicht. Unter dem Strich weist das Unternehmen aber ein "leicht negatives Resultat" aus. Konkrete Zahlen nennt GA Maur in der Mitteilung nicht. Dort heisst es lediglich, für den etwas roten Abschluss seien "die im vergangenen Geschäftsjahr umgesetzten Projekte und Investitionen" verantwortlich. Aber: "Wir sind mit unseren Glasfasernetzen sowohl für die aktuellen Herausforderungen als auch für kommende Technologien und Produkte bestens gerüstet", lässt sich Geschäftsführer Andreas Lindner zitieren.

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