Google entlässt beurlaubten Software-Ingenieur definitiv
Software-Ingenieur Blake Lemoine ist seinen Job bei Google los. Dies nachdem er im Juni behauptete, der Chatbot LaMDA habe ein eigenes Bewusstsein entwickelt.
Google hat einen leitenden Software-Ingenieur entlassen, der im Juni behauptet hatte, der Chatbot LaMDA des Unternehmens habe ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Wie die Agentur "Reuters" berichtet, war der Software-Ingenieur Blake Lemoine bereits seit Juni beurlaubt, weil er "gegen die Unternehmensrichtlinien verstossen habe und seine Behauptungen über LaMDA völlig unbegründet" seien.
"Es ist bedauerlich, dass Blake trotz langwieriger Auseinandersetzung mit diesem Thema sich dazu entschlossen hat, beharrlich gegen klare Beschäftigungs- und Datenschutzrichtlinien zu verstossen, welche die Notwendigkeit des Schutzes von Produktinformationen beinhalten", sagte ein Google-Sprecher in einer E-Mail an Reuters.
Vergangenes Jahr hatte Google erklärt, dass LaMDA - Language Model for Dialogue Applications (Sprachmodell für Dialoganwendungen) - auf den Forschungsergebnissen des Unternehmens aufbaue, die zeigten, dass Transformer-basierte Sprachmodelle, die auf Dialog trainiert worden seien, lernen könnten, über praktisch alles zu sprechen.
Google und viele führende Wissenschaftler taten Lemoines Ansichten schnell als falsch ab und sagten, dass LaMDA einfach ein komplexer Algorithmus sei, der dazu diene, überzeugende menschliche Sprache zu erzeugen, wie "Reuters" abschliessend berichtet.
Ausserdem interessant: Google hat mit Malware infizierte Apps aus dem Playstore entfernt, wie Sie hier nachlesen können.
Der KI-Boom fordert die Schweizer Datacenter-Branche heraus
LED-Screens entwickeln sich von Premiumlösungen zu strategischen Systemen
Basel-Stadt kann E-Voting-Stimmen nicht auslesen
Wie die MINT-Branchen ihre Nachwuchsförderung stärken können
Wie Technologie Gehörlose unterstützt, Barrieren zu überwinden
Wie Technologien zur Barrierefreiheit im digitalen Raum beitragen
Ständerat fordert schärfere Regeln für Temu, Shein und Co.
Ceconomy-CEO tritt zurück