Microsoft verschärft seine Partner-Compliance-Richtlinien
Partnerfirmen, die gegen Microsofts Compliance-Standards verstossen, müssen künftig mit schärferen Strafen rechnen. Die Sanktionen reichen von obligatorischen Schulungen über Incentive-Verlust bis zum Rauswurf aus den Incentive-Partnerprogrammen.
Microsoft schraubt an den Compliance-Richtlinien seiner Incentive-Programme und hat einige Veränderungen angekündigt. Partner-Unternehmen, die gegen Microsofts Compliance-Standards oder den Partner-Verhaltenskodex verstossen, müssen sich in Zukunft auf verschärfte Konsequenzen einstellen, wie das Technologieunternehmen mitteilt.
Nicht konformes Verhalten werde strenger geahndet. Konkret bedeute dies, dass die betroffenen Unternehmen das sogenannte "Microsoft Partner Accountability and Remediation Program" absolvieren müssten. Dabei handle es sich um ein mehrstufiges Programm, das darauf abzielt, die Compliance-Fähigkeiten der Partner zu verbessern.
Bei mehrfachen Regelverstössen behalte sich Microsoft vor, die Incentive-Zahlungen zurückzuhalten, bis das Programm erfolgreich absolviert worden sei. Weigert sich ein Unternehmen, am "Accountability and Remediation"-Programm teilzunehmen, kann dies zum Ausschluss von Microsofts Partnerprogrammen führen, wie es weiter heisst.
Verstösse können folgende Konsequenzen nach sich ziehen:
- erforderliche Schulung
- Incentive-Verlust
- das Partnerunternehmen muss die erhaltenen Incentives zurückzahlen, die durch nicht Compliance-konformes Handeln erworben wurden.
In gravierenden Fällen könne ein Partner die Verkaufsberechtigung bestimmter Produkte verlieren oder ganz aus dem Partner-Ökosystem entfernt werden. Gleichzeitig biete Microsoft seinen Partnern Unterstützung in Form von Schulungen und direkten Ansprechpartnern für Compliance-Angelegenheiten.
Die besten Partner des Jahres 2023 hat Microsoft bereits verkündet: MDW Partners ist Microsofts Schweizer "Country Partner of the Year 2023". Das Genfer Unternehmen entwickelt Lösungen in den Bereichen KI und Big Data.
Die Schweizer ICT-Branche meistert Minigolf und mixt Moscow Mules
Update: Post streicht weniger IT-Stellen als geplant
Wenn das Dark Web einen Kundendienst hätte
Update: Best of Swiss Software verlängert Einreichefrist
Grössere Unternehmen setzen beim Einkauf stärker auf KI
Darum druckt der Kanton Thurgau QR-Codes auf Betreibungsregisterauszüge
Update: Liechtensteinische Behörden identifizieren Schwachstelle nach Cyberangriff
Zühlke verstärkt Group Leadership Team
Dell ernennt Channel-Chef für Schweiz, Italien und Österreich