Swisscom-Mitarbeitende bekommen mehr Lohn
Swisscom hat sich mit den Sozialpartnern geeinigt. Der Telko zahlt seinen Angestellten ab April 2024 1,9 Prozent mehr Lohn.
Die Swisscom erhöht die Löhne dieses Jahr um 1,9 Prozent. Darauf einigte sich der Telko mit der Gewerkschaft Syndicom und dem Personalverband Transfair. Die Lohnerhöhung kommt ab dem 1. April 2024 den rund 10'000 Mitarbeitenden zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstehen, wie die Swisscom mitteilt.
Die meisten Mitarbeitenden erhalten demnach eine generelle Lohnerhöhung, die je nach Lage im Lohnband unterschiedlich hoch ausfällt. Ein weiterer Teil der Summe ist für individuelle Lohnerhöhungen vorgesehen. Mitarbeitende, deren Lohn über dem Lohnband liegt, erhalten eine Einmalzahlung.
"Mit dem diesjährigen Lohnabschluss bedanken wir uns herzlich dafür und tragen der Teuerung Rechnung, speziell bei den tieferen Löhnen", sagt Klementina Pejic, Leiterin Group Human Resources Swisscom.
"Ein akzeptabler Kompromiss"
Für den Personalverband Transfair sei es wichtig gewesen, dass mit der Lohnerhöhung mindestens die Inflation ausgeglichen werde, sagt Marika Schaeren, Branchenleiterin ICT bei Transfair. "Je nach Lage im Lohnband konnten wir dies für den Grossteil der Mitarbeitenden von Swisscom erreichen." Aufgrund der guten Jahresergebnisse 2023 von Swisscom hätten die Sozialpartner zwar ein höheres Resultat angestrebt. Doch angesichts der Marktsituation scheine die erzielte Einigung ein akzeptabler Kompromiss zu sein.
Die ausgehandelte Lohnerhöhung trage dazu bei, den Kaufkraftverlust der Mitarbeitenden zu mindern, sagt Daniel Hügli, Leiter Sektor ICT der Gewerkschaft Syndicom. "Mit einem bedeutenden generellen Anteil sorgen wir zudem dafür, dass möglichst alle Mitarbeitenden am Erfolg von Swisscom beteiligt werden. Dank dem Gesamtarbeitsvertrag, den Syndicom mit Swisscom vereinbart hat, können wir jährlich Lohnverhandlungen führen und so die Lohnentwicklung mitgestalten."
Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Swisscom ihren Gewinn um 6,7 Prozent steigern, während der Umsatz annähernd gleich blieb. Das Geschäft mit B2B-IT-Diensten brachte ein Plus von 32 Millionen Franken. Mehr dazu und das Video-Interview mit Swisscom-CEO Christoph Aeschlimann finden Sie hier.
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