Cyberangriff zwingt US-Töchter der Vodkamarke Stoli in die Knie
Die Stoli Group meldet für ihre US-Tochtergesellschaften Stoli USA und Kentucky Owl nach einem Ransomware-Angriff Konkurs an. Der Angriff auf die IT-Systeme des Unternehmens, einschliesslich der ERP-Plattform, beeinträchtigte Schlüsselprozesse wie die Buchhaltung.
Die Stoli Group, die hinter der Vodkamarke Stoli (ehemals Stolichnaya) steht, meldet für ihre US-amerikanischen Tochtergesellschaften Stoli USA und Kentucky Owl Insolvenz an. Ausschlaggebend war ein Cyberangriff auf die IT-Systeme der gesamten Unternehmensgruppe im August, wie "Bleepingcomputer" berichtet. Dabei sei auch die ERP-Plattform schwer gestört worden. Der Ransomware-Angriff führte zu erheblichen operativen Problemen in der gesamten Stoli Group, was sich auch auf Schlüsselprozesse wie die Buchhaltung auswirkte, wie es weiter heisst.
Der Cyberangriff habe auch dazu geführt, dass die beiden US-Tochtergesellschaften nicht in der Lage waren, ihren Kreditgebern Finanzberichte vorzulegen. Dies führte laut Bericht zu Vorwürfen, dass die beiden Unternehmen mit 78 Millionen US-Dollar im Zahlungsverzug seien. Eine vollständige Erholung vom Ransomware-Angriff sei nicht vor Anfang 2025 zu erwarten.
Eine Studie von Fastly zeigt, dass sich auch Unternehmen im DACH-Raum zu langsam von Cyberangriffen erholen. Im Schnitt brauchen diese eine Erholungszeit von 8,6 Monaten. Lesen Sie hier mehr darüber.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Meerschweinchen rennen um die Wassermelone und quieken
Ivanti patcht kritische Sicherheitslücken
Bearingpoint holt zwei Accenture-Urgesteine in sein Data- & AI-Team
Update: Kanton Zug bekommt ebenfalls neue Onlinesteuererklärung
Switch verwaltet die .ch-Domain weiter
Google-Schweiz-Chefin verantwortet neu auch das Österreich-Geschäft
Update: Best of Swiss Web 2026 verlängert die Eingabefrist
Europäische Hotels verklagen Onlineplattform Booking.com
Update: OpenAI stellt mehrere ChatGPT-Versionen ab